Baustelle: Neue Fahrbahndecke für die Goslarer Lilienthalstraße
Nur noch eine Spur befahrbar: Eine Ampel regelt den Verkehr auf der Lilienthalstraße. Foto: Schlimme
Die zweite Großbaustelle in Jürgenohl ist eingerichtet: Bis Juni erhält die Lilienthalstraße eine neue Fahrbahndecke. Die Stadt Goslar investiert rund 900.000 Euro.
Viel Geld für Sanierung
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Die Radwege entlang der Lilienthalstraße werden in mehreren Abschnitten erneuert. Foto: Schlimme
Neue Fahrbahndecke
Die Fahrbahn wird demnach mit einer neuen Asphaltbinder- und Deckschicht in einer Stärke von etwa zehn Zentimetern ausgestattet. Zudem werden zum Teil Bord- und Gossenanlagen erneuert. Die Arbeiten gliedern sich in zwei Abschnitte: Im ersten Schub, der zwischen der B82 und der Kreuzung Robert-Koch-Straße beziehungsweise Bürgermeister-Papen-Straße lokalisiert ist, werden beidseitig die Geh- und Radwege komplett neu gemacht. Die Bord- und Gossenanlagen werden in diesem Bereich ebenfalls umfassend modernisiert. Darüber hinaus wird die Bushaltestelle gegenüber der Firma List nach aktuellem Standard ausgebaut.Neues Park&Ride-Angebot ist das Ziel
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Die Einfahrt von der Lilienthal- in die Thilingstraße ist voll gesperrt. Foto: Schlimme
Zweite Überquerungshilfe
Im zweiten Abschnitt, der sich bis zum Krankenhauskreisel erstreckt, erfolgt eine abschnittsweise Reparatur beschädigter Bord- und Gossenanlagen. Im Bereich der Krankenhauszufahrt wird eine zweite Überquerungshilfe eingerichtet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der Asphaltbelag am Krankenhauskreisel wird erneuert und bis in die Kösliner Straße fortgeführt. Die Gehwege bleiben in diesem Abschnitt unverändert.Kreisel-Baustelle
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Die Zebrastreifen-Regelung ist während der Bauphase nicht gültig. Foto: Schlimme
Verzögerungen sind möglich
Die Gesamtkosten beziffert die Stadtverwaltung auf rund 900.000 Euro. Nicht verwirren lassen: Die aktuelle Einrichtung kann sich bis zum Start der eigentlichen Sanierung noch ändern. Es kann sogar sein, dass Abschnitt zwei vor Abschnitt eins vorgezoegn wird. Hintergrund: Witterungs- oder bauablaufbedingte Verzögerungen sowie Anpassungen im Zeitplan sind möglich, insbesondere weil wie berichtet auf der Marienburger Straße ein Kreisel gebaut wird. Wegen einer Vollsperrung sind teils weiträumige Umleitungen eingerichtet. Die Arbeiten an Bord- und Gossenanlagen erfolgen unter halbseitiger Sperrung mit einer mobilen Ampelregelung. Für die Asphaltierungsarbeiten sind kurzzeitige, abschnittsweise Vollsperrungen erforderlich. Dem Vorhaben liegt ein Ratsbeschluss aus dem Vorjahr zugrunde.
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