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Bundesweit auf Platz 4

Goslar ist das Top-Reiseziel in Niedersachsen und Bremen

Fachwerk und Kopfsteinpflaster.

Die Altstadt von Goslar gehört nicht nur zum Weltkulturerbe; ihr Erscheinungsbild überzeugt auch Reiseportale. Foto: Skuza

Goslar hat im Reiseportal „kurzurlaub.de“ mit seinen Qualitäten überzeugt und wird noch vor Bremen und Lüneburg hoch gehandelt.

Von Redaktion 30.07.2026, 04:00 Uhr

Goslar. Goslar hat in einem bundesweiten Tourismus-Ranking wieder einen Top-Platz ergattert. „Rund 1500 Fachwerkhäuser in Goslar, verwinkelte Gassen im Bremer Schnoorviertel oder die alte Salzarchitektur Lüneburgs: Niedersachsen und Bremen bieten historische Stadtkerne mit ganz unterschiedlichen Kulissen“, schreibt das Reiseportal „kurzurlaub.de“ und outet Goslar als Spitzenreiter der Destinationen in Niedersachsen und Bremen. Den gemeinsamen Vergleich gewinnt Goslar mit 87,50 von 100 möglichen Punkten; das Bremer Schnoorviertel folgt mit 79,13 Punkten auf Platz zwei. Den dritten Rang sichert sich Lüneburg mit 74,77 Punkten.

Auch im bundesweiten Ranking gehören die beiden Spitzenreiter zu den besten Altstadtzielen Deutschlands: Goslar erreicht Platz vier, das Bremer Schnoorviertel landet auf Rang zwölf.

Historisches Erlebnis

Für die Untersuchung hat das Reiseportal historische Stadtkerne und Stadtviertel aus allen 16 Bundesländern verglichen. Bewertet wurden unter anderem das historische Erlebnis, das Hotelangebot, die Fußläufigkeit, die Aufenthaltsqualität, die Online-Nachfrage, Google-Bewertungen und typische gastronomische Ausgaben.

„Goslar verbindet Fachwerk, Kaiserpfalz und Welterbe und sichert sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz im gemeinsamen Vergleich“, heißt es in der Pressemitteilung. Rund 1.500 Fachwerkhäuser prägten die historische Altstadt am Nordrand des Harzes und machten sie zu einem der größten geschlossenen Fachwerkensembles Deutschlands.

Vom Marktplatz mit seinem historischen Rathaus führten kurze Wege durch verwinkelte Gassen bis zur Kaiserpfalz. Sie erinnere an die Zeit, in der Goslar zu den bedeutendsten politischen Zentren des mittelalterlichen Reiches gehörte.

Seit 1992 zählten die Altstadt von Goslar und das nahe gelegene Erzbergwerk Rammelsberg zum Unesco-Welterbe; dadurch lasse sich ein Stadtbesuch gut mit einem Ausflug in die Bergbaugeschichte oder in den Harz verbinden.

Preise verglichen

Das hören oder lesen die Goslarer sicher gern. Auch das Übernachtungsangebot trage zum starken Ergebnis bei, heißt es; im Umkreis von zwei Kilometern wurden rund 30 bis 45 Hotels berücksichtigt. Der untersuchte „Genusskorb“ aus einem Kaffee oder Cappuccino, einem Stück Kuchen, einem halben Liter Bier und einer einfachen warmen Mahlzeit koste in Goslar rund 20,80 Euro.

Das Schnoorviertel ist das bestplatzierte historische Quartier Bremens und erreiche im gemeinsamen Vergleich den zweiten Platz. Den dritten Platz belegt Lüneburg. Die frühere Salzstadt werde von historischen Backsteinfassaden, Giebelhäusern und Spuren des jahrhundertelangen Salzabbaus geprägt.

Die bestplatzierten Ziele setzten unterschiedliche Schwerpunkte: „Goslar verbindet eine außergewöhnlich große Fachwerkaltstadt mit Kaiserpfalz, Bergbaugeschichte und Harznähe. Bremen punktet mit einem kompakten historischen Viertel mitten in einer Großstadt, während Lüneburg seine Backsteinarchitektur mit einer lebendigen Gastronomie- und Einkaufsszene verbindet.“, schreibt das Reiseportal. Das Ergebnis zeige, dass nicht allein ein bekanntes Wahrzeichen über die Platzierung entscheide: „Ausschlaggebend ist das Zusammenspiel aus historischem Erlebnis, kurzen Wegen, Übernachtungsangebot, Aufenthaltsqualität, Nachfrage und den Ausgaben vor Ort.“

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