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Bürgermeisterwahl

GZ Plus IconKommentar: Für die CDU ist der Kandidat ein guter Griff

Das Foto zeigt einen Mann, der auf eine Holzhackschnitzelanlage blickt.

Dirk Becker bei der Kontrolle der Hackschnitzelanlage im Hallen- und Freizeitbad: Der Geschäftsführer der Braunlage-Tourismus-Gesellschaft will Bürgermeister der Stadt Braunlage werden. Foto: Eggers

Gute Chancen gegen den Amtsinhaber hat Dirk Becker bei der Wahl fürs Bürgermeister-Amt – wenn ihn seine Partei unterstützt. Das meint GZ-Redakteur Michael Eggers.

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Von Michael Eggers
Donnerstag, 19.03.2026, 15:30 Uhr

Braunlage. Mit Dirk Becker ist der CDU ein guter Griff gelungen. Der Kandidat führt seit mehr als drei Jahren ein Unternehmen in der Stadt, weiß, wie Tourismus funktioniert, ist gut in der Region vernetzt und familiär fest in Braunlage verankert. Zudem hat er wegen seiner Zeit als Wachoffizier auf einem Schiff auch schon längere Zeit über den Tellerrand hinausgeschaut.

Dennoch dürfte es für den mit 49 Jahren derzeit jüngsten Bürgermeister-Kandidaten sehr schwierig sein, den Amtsinhaber zu schlagen. Dafür benötigt Dirk Becker auch die Hilfe der gesamten Partei. Das aber war insbesondere bei der vorherigen Bürgermeister-Wahl nicht gegeben. Kandidatin Cornelia Ehrhardt klagte mehrfach über mangelnde Unterstützung aus den eigenen Reihen. Für weitere Probleme dürfte sein mangelnder Bekanntheitsgrad in den Ortsteilen sorgen. Noch hat der 49-Jährige aber ausreichend Zeit, diese Lücken zu schließen.

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