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Belastung für Pendler und Betriebe

B241-Vollsperrung vor Hahnenklee: SPD und FDP fordern Überprüfung

Gelbe Warnleuchten mit roten Reflektoren auf einer rot-weißen Absperrung vor einem Gehweg und Hecke im Hintergrund.

Die geplante vierwöchige Sperrung der B 241 sorgt in Hahnenklee für Unbehagen. Jetzt fordern Ortsratspolitiker aus SPD und FDP, die Pläne noch einmal zu überprüfen. Symbolbild. Foto: Pixabay

Die geplante B241-Vollsperrung bereitet den Hahnenkleern Sorge: Zur Ortsratssitzung am Montag haben SPD und FDP einen Antrag gestellt und fordern eine neue Überprüfung.

Von Redaktion Samstag, 06.06.2026, 07:00 Uhr

Hahnenklee. Mit großer Sorge blicken die SPD und FDP im Hahnenklee-Bockswieser Ortsrat auf die geplante vierwöchige Vollsperrung der Bundesstraße B 241. Nach Einschätzung der Politiker „führt die Maßnahme in Kombination mit bereits bestehenden Einschränkungen im regionalen Straßennetz zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Erreichbarkeit des Ortsteils“, heißt es in einer von Maximilian Kühl und Jörg Klockgether versandten Erklärung.

Insbesondere die weiterhin bestehende Sperrung der Bramkebrücke bei Schulenberg sowie die geplante Sanierung der L515 (Harzstraße Langelsheim) führten laut Aussage der Politiker dazu, „dass sich der Verkehr auf wenige Strecken konzentriert, die nur begrenzt leistungsfähig sind. Weiterhin besteht auf der L516 zwischen Lautenthal und Hahnenklee eine dauerhafte Beschränkung von 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht für Fahrzeuge aller Art“. Das Fazit der Hahnenkleer: „Um die Strecke von Hahnenklee nach Goslar zu bewältigen, müssen Busse (ÖPNV und Touristik) sowie ein Teil des Liefer- und Wirtschaftsverkehrs einen erheblichen Umweg, voraussichtlich über Clausthal-Zellerfeld, Wildemann, Lautenthal und Wolfshagen in Kauf nehmen.“

Belastungen für Betriebe vor Ort

Aus Sicht der Ortsratsfraktionen ergeben sich durch die eingeschränkte Erreichbarkeit „erhebliche wirtschaftliche Belastungen für die ansässigen Betriebe, erschwerte Bedingungen für den Lieferverkehr sowie zusätzliche zeitliche und finanzielle Belastungen für Pendler“.

Insgesamt weisen die Vertreter der Fraktionen darauf hin, dass die gleichzeitige Durchführung mehrerer Maßnahmen im Straßennetz in ihrer Gesamtheit betrachtet werden sollte, da sich die Auswirkungen gegenseitig verstärken können und damit wirtschaftlich kritische Situationen für die Betriebe entstehen“. Darum haben die SPD und FDP im Ortsrat Hahnenklee jetzt einen Eilantrag eingebracht mit dem Ziel, die geplante Vollsperrung erneut zu überprüfen und die Auswirkungen umfassend abzuwägen. Die nächste Ortsratssitzung ist am Montag, 8. Juni, im Kurhaus Hahnenklee. Sie beginnt um 17 Uhr.

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