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In Emden

Demonstrationen zum Start der Maritimen Konferenz

Der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der 14. Nationalen Maritimen Konferenz in Emden bot Anlass für Demonstrationen.

Der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der 14. Nationalen Maritimen Konferenz in Emden bot Anlass für Demonstrationen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

In Emden wird zwei Tage lang über die Zukunft der Häfen und der maritimen Wirtschaft gesprochen. Die Teilnahme der Regierung ruft auch Demonstranten auf den Plan.

Von dpa Mittwoch, 29.04.2026, 16:50 Uhr

Emden. Mehrere Hundert Menschen haben sich in Emden zu Beginn der 14. Maritimen Konferenz zu Demonstrationen getroffen. Nach Angaben der Polizei gab es insgesamt neun Kundgebungen im Umfeld des Tagungsortes, der Emder Nordseehalle. Neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund waren demnach auch Bürger- und Klimainitiativen vertreten. 

Gewerkschafts-Vertreter nahmen den Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Anlass, gegen den von ihnen befürchteten sozialen Kahlschlag zu protestieren. Klima- und Umweltgruppen wandten sich gegen Gasbohrungen vor Borkum. Andere Gruppen sprachen sich gegen eine militärische Nutzung des Emder Hafens aus. Dabei kamen auch Trommeln zum Einsatz.

Kleinere Auseinandersetzungen

In einem Fall sei es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Demonstrationsteilnehmer und einer Zuschauerin gekommen, berichtete ein Polizeisprecher. Die Frau sei ersten Erkenntnissen zufolge geschlagen worden, habe aber keine Verletzungen davongetragen.

Vor Beginn der Demonstrationen hatten einige Organisatoren die Befürchtung geäußert, dass rechtsradikale Gruppen an den Kundgebungen teilnehmen könnten. Es sei zwischenzeitlich auch zu einer Auseinandersetzung zwischen Demonstrationsgruppen gekommen, sagte der Polizeisprecher. Eine politische Einordnung konnte die Polizei zunächst aber nicht geben.

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