21,6 Kilometer Glasfaserkabel für Jürgenohl
Zum symbolischen ersten Spatenstich trafen sich Telekom-Vertreter, Mitarbeiter der Baufirma und die Goslarer Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner in Jürgenohl. Foto: Telekom
Nach der Goslarer Innenstadt ist nun Jürgenohl dran mit dem Glasfaserausbau: Nun machten Telekom und Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner den ersten Spatenstich.
Goslar. Die Telekom hat den weiteren Glasfaserausbau in Jürgenohl mit einem symbolischen Spatenstich gestartet. Vor Ort waren Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner, Vertreter der Telekom sowie der Baufirma Global Engineering. In Kürze schon können laut einer Mitteilung des Unternehmens rund 2860 Haushalte und Unternehmen das Glasfasernetz nutzen.
Das neue Netz ermögliche deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1000 Megabit pro Sekunde. Der Ausbau soll voraussichtlich bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Die Telekom will mehr als 21,6 Kilometer Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegen und 24 neue Netzverteiler aufstellen. Das Unternehmen hat bereits 8000 Haushalte in der Goslarer Innenstadt mit Glasfaser ausgebaut.
„Ich freue mich, dass die Arbeiten nach dem Ausbau der Innenstadt jetzt auch in Jürgenohl starten“, sagte Goslars Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner. „Schnelles Internet ist heute aus dem Alltag unserer Bürgerinnen und Bürger – sowohl privat als auch beruflich – nicht mehr wegzudenken. Es ist ein entscheidender digitaler Standvorteil und inzwischen fast so wichtig wie die Versorgung mit Gas, Wasser und Strom.“
Gleichzeitig lernen, arbeiten und spielen
Mit dem Glasfaseranschluss sei das heimische W-Lan so stabil und zuverlässig, dass mehrere Personen gleichzeitig digital lernen und arbeiten, surfen, streamen und spielen können, betonte Peter Richter, Konzernbevollmächtigter der Telekom Region Nord. Schon heute habe jeder Haushalt durchschnittlich mehr als zehn internetfähige Geräte – Tendenz steigend. Neben Smartphone, Tablet, Smart-TV und PC sind das beispielsweise die Spiele- Konsole, der E-Book-Reader, der Saugroboter oder die Alarmanlage.
Beim Ausbau arbeiten die Stadt Goslar und die Telekom eng zusammen. „Ein Ausbau dieser Größenordnung erfordert Transparenz und professionelles Baustellenmanagement. In enger Abstimmung mit der Stadt bauen wir in einzelnen Bauabschnitten, um die Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten“, sagt André Zehl, Leiter Technik vor Ort bei der Telekom.
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