Cordula Dähne-Torkler will Braunlager Bürgermeisterin werden
Blumen vom SPD-Vorsitzenden Robert Hansmann: Cordula Dähne-Torkler freut sich über die einstimmige Nominierung. Foto: Eggers
Einstimmig hat die SPD am Donnerstagabend Cordula Dähne-Torkler zur Bürgermeister-Kandidatin nominiert. Die Beteiligung bei der Kandidatenkür war jedoch überschaubar.
St. Andreasberg/Braunlage. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung der Region, der Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und einer kinder- und familienfreundlichen Stadt in Braunlage, St. Andreasberg und Hohegeiß. Cordula Dähne-Torkler hat mit ihrer Ansprache am Donnerstagabend in der Mitgliederversammlung im Berghotel „Glockenberg“ in St. Andreasberg die SPD schon überzeugt. Einstimmig hat die Partei sie in geheimer Wahl zur Bürgermeister-Kandidatin nominiert.
„Der Amtsinhaber ist zwar Favorit, mit Dir haben wir aber gute Chancen, wieder den Bürgermeister zu stellen“, sagte Stefan Grote. Der SPD-Kreistagsabgeordnete war selbst von 2006 bis 2019 Bürgermeister der Stadt Braunlage. Malte Manke aus St. Andreasberg sicherte gleich seine Unterstützung zu, und viele weitere Mitglieder folgten ihm, wenn auch die Reihen in der Versammlung überschaubar gefüllt waren.
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Nachhaltiger Tourismus
Die Kandidatin ist 51 Jahre alt, in Sangerhausen geboren und wohnt seit 20 Jahren in Braunlage. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, gehört seit zwei Jahren der SPD an und ist von Beruf Verwaltungswirtin, kommt also vom Fach. Cordula Dähne-Torkler war acht Jahre lang Verwaltungsleiterin beim Regionalverband Harz, dem heutigen Harzverband. „Zu meinen Aufgaben gehörten Haushalt und Personal“, sagte sie.
Weiter habe sie am regionalen Entwicklungskonzept Harz mitgewirkt, das sich mit Standort- und Lebensraumentwicklung sowie langfristigen Perspektiven befasst, berichtete die Kandidatin. Ebenso sei sie in die integrierte Verkehrsplanung eingebunden gewesen. Heute arbeitet Dähne-Torkler für die Verwaltung des Nationalparks Harz. Sie ist im Bereich regionale Zusammenarbeit und regionale Förderung tätig. Dabei entwickelt sie unter anderem auch einen nachhaltigen Tourismus.
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Aus dem Leader-Programm sind unter anderem in der Stadt Gelder in eben diesen Jugendplatz, ins Läutewerk des Glockenturms St. Andreasberg und das Wassertretbecken am Arnikagrund in Braunlage geflossen. Zudem soll auch Fördergeld aus dem Programm in die Sanierung der Grundschule Hohegeiß fließen.
Ein Stammtisch ist geplant
Darüber hinaus hat die Kandidatin zusammen mit Jörg Kühnhold die Initiative „Neue Mobilität“ in Braunlage gegründet, die konkrete Vorschläge für eine bessere Anbindung der Ortsteile entwickeln will. „Ein funktionierender ÖPNV gehört für mich zur Attraktivität eines Wohnorts“, betonte sie. Dafür engagiert sie sich bereits seit Jahren auch als Kinderschutzbund-Vorsitzende.
In St. Andreasberg ist sie über ihre Arbeit für den Nationalpark und die Kunstausstellung „Natur – Mensch“ bereits bekannt, in Braunlage als Kinderschutzbund-Vorsitzende sowieso, jetzt will Cordula Dähne-Torkler auch die Hohegeißer besser kennenlernen und lädt deshalb am Donnerstag, 12. Februar, zu einem Stammtisch ein. Der genaue Termin mit dem Veranstaltungsort werde noch bekannt gegeben.
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