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Markt im Gestüt

GZ Plus IconWie spektakulär das Mittelalter in Bad Harzburg lebendig wird

Ein Feuerkünstler lässt Funken sprühen.

Funkelndes Highlight am Abend: Die Feuer-Show. Foto: Neuendorf

Von spektakulärer Feuer-Show bis hin zu Kunsthandwerk und Bogensport: Zwei Tag lang hält mittelalterliches Treiben Einzug in Bad Harzburg.

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Von Sören Skuza
Montag, 16.03.2026, 04:00 Uhr

Bündheim. Gesagt, getan: Nachdem die Helan GmbH im vergangenen Jahr zum ersten Mal einen mittelalterlichen Markt auf dem Gestüt veranstaltet hatte, war schnell die Rede von einer Wiederholung. Und so verwandelten am Wochenende wieder die Rittersleut‘, Gaukler, Spielleute und Händler das Gelände zur mittelalterlichen Kulisse.

Ein Mann spuckt Feuer.

Nicht nur Drachen können Feuer spucken. Foto: Neuendorf

Ein wenig, erzählt Michael Grimm, der für Helan die Veranstaltung vor Ort betreute, habe die Veranstaltung zwar unter der nicht allzu rosigen Wetterprognose gelitten. Klar, bei strahlendem Sonnenschein kommen die Menschen eher aus ihren Häusern heraus als bei sechs Grad und grauer Suppe.
Ein Feuerkünstler lässt Funken sprühen.

Die Feuer-Show wollen sich viele Menschen nicht entgehen lassen. Foto: Neuendorf

Aber er weiß auch: „So eine Veranstaltung muss sich erst mal herumsprechen.“ Und dass sich Veranstalter auf neue Formate an neuen Orten einlassen, ist heutzutage ohnehin nicht selbstverständlich.
Eine Frau aus dem Publikum nimmt eine Fackel des Feuerkünstlers entgegen.

Bei Thema Feuer ist Vorsicht gefragt. Foto: Neuendorf

Wer da war, hat auf jeden Fall Einiges zu erzählen. Sei es das Erlebnis, sich einmal im Bogenschießen auszuprobieren. Sei es das Aufeinandertreffen mit einem echten Drachen, der äußerlich zwar ungeheuerlich wirkte, sich bei näherem Kennenlernen aber als recht harmlos und freundlich entpuppte und sich geduldig als Fotomotiv angeboten hat.
Ein Stelzenläufer inmitten von Besuchern.

Ein Stelzenläufer streift über das Gestütsgelände. Foto: Skuza

Und auch mit leeren Händen hat niemand nach Hause gehen müssen. Logisch, für das leibliche Wohl war an vielen Ständen gesorgt, aber es gab auch jede Menge Hübsches und Nützliches zu erwerben: vom hölzernen Kunsthandwerk über selbst geschneiderte Schuhe bis hin zu praktischen Küchenutensilien, sowohl solche zum Verzehren als auch solche zum Kochen selbst.
Zwei Menschen in mittelalterlicher Gewandung.

Mittelalterliche Gewandung ist auf dem Gelände allgegenwärtig. Foto: Skuza

Ein Highlight des mittelalterlichen Treibens auf dem Gestüt war zweifellos die Feuer-Show am Samstagabend, die dem Publikum im wahrsten Sinne des Wortes einheizte. Vielleicht nicht alles ganz so wie im echten Mittelalter, aber wer hinterher nicht zufrieden vom Hof geritten ist, der war selbst schuld.

Eine mittelalterliche Bude.

An den mittelalterlichen Buden gibt es viel zu entdecken. Foto: Skuza

Hölzernes Kunsthandwerk.

Allerlei Kunsthandwerk bieten die Händler feil. Foto: Skuza

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