Zähl Pixel
Geld für ein neues Zelt

GZ Plus IconGZ-Glücksschweinchen wollen der Jugendfeuerwehr Braunlage helfen

Wichtig ist nach Ansicht der Kinder- und Jugendfeuerwehr ein Boden. „Wir wollen ja nicht Grasbüschel oder Dreck im Zelt haben“, meint Stadtjugendfeuerwehrwart Christopher Karnovsky. Die GZ-Glücksschweinchen wollen nun helfen, dass der Kauf des Zeltes gelingt.

Wichtig ist nach Ansicht der Kinder- und Jugendfeuerwehr ein Boden. „Wir wollen ja nicht Grasbüschel oder Dreck im Zelt haben“, meint Stadtjugendfeuerwehrwart Christopher Karnovsky. Die GZ-Glücksschweinchen wollen nun helfen, dass der Kauf des Zeltes gelingt. Foto: Eggers/Feuerwehr

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es reinregnet. Das Zelt der Jugendfeuerwehr muss ausgetauscht werden. Deshalb unterstützt die GZ-Glücksschweinchenaktion das Projekt.

author
Von Michael Eggers
Montag, 29.12.2025, 04:00 Uhr

Braunlage. Das Zelt, das die Mädchen und Jungen der Kinder- und Jugendfeuerwehr nutzen, ist in die Jahre gekommen. „Wir benötigen dringend ein neues“, sagt Christopher Karnovsky. Das alte habe bereits mehr als 30 Jahre „auf dem Buckel“ und dürfte kaum noch ein Zeltlager überstehen, meint der Stadtjugendfeuerwehrwart. Um da zu helfen, soll der Erlös der GZ-Glücksschweinchenaktion in diesem Jahr an die Kinder- und Jugendfeuerwehr gehen.

Das alte Zelt ist in die Jahre gekommen und muss ausgetauscht werden, heißt es bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr Braunlage.

Das alte Zelt ist in die Jahre gekommen und muss ausgetauscht werden, heißt es bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr Braunlage. Foto: Feuerwehr

Mehr als 35 Mitglieder in Braunlage, St. Andreasberg und Hohegeiß hat die Jugendfeuerwehr, zwischen 25 und 30 die Kinderfeuerwehr in allen Ortsteilen. „Und zu unserem Angebot gehört halt auch mindestens ein Zeltlager im Jahr“, erklärt Christopher Karnovsky. Für die Mädchen und Jungen sei es schon aufregend, einmal ohne die Eltern in Gemeinschaft woanders zu übernachten und dann auch andere Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr kennenzulernen.

In diesem Jahr ging die Tour der Stadt Braunlage nach Hüttenrode, im vergangenen Jahr nach Thale und nach Zichtau bei Gardelegen in der Altmark. „Wir hatten auch immer am Landeszeltlager in Wolfshagen teilgenommen“, berichtet der Stadtjugendfeuerwehrwart.

Jetzt müsse ein neues Zelt her, doch die Finanzierung sei gar nicht so leicht. Die Wehr habe jetzt ein „SG 50-Zelt“ und so eins soll es wieder werden. Allein das Zelt mit einer Grundfläche von knapp 57 Quadratmetern, einer Seitenhöhe von 1,70 Metern, einer Firsthöhe von 2,70 Metern, einer Breite von 5,60 Metern, einer Länge von 10 Metern und einem Gewicht von 131 Kilogramm koste 5000 Euro. „Wir wollen aber auch einen Boden und eine Trennwand haben, damit die Mädchen und Jungen in unterschiedlichen Bereichen übernachten“, erklärt Karnovsky. Das sei schon jetzt der Fall, verteuere aber das Projekt auf knapp 8000 Euro, schätzt er. Da komme der warme Regen aus der GZ-Glücksschweinchenaktion genau zur richtigen Zeit, betont der Stadtjugendfeuerwehrwart, der weiter auf Spendensuche ist. Unter anderem die Harz-Energie hatte kürzlich das Vorhaben über Ortsvorsteher Albert Baumann mit 500 Euro unterstützt. Jeweils um 10 Uhr beginnt am Mittwoch, 31. Dezember, vor „Puppe’s“ am Eichhörnchenbrunnen in Braunlage sowie vor dem ehemaligen Rathaus in der Dr.-Willi-Bergmann-Straße in St. Andreasberg der Verkauf der GZ-Glücksschweinchen. Die Mitglieder des Rates der Stadt Braunlage und der Jugendfeuerwehr stellen sich in den guten Dienst der Sache und bieten die rosafarbenen Talismane zum Preis von 1,50 Euro pro Stück an, um die Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehren zu unterstützen.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Themen aus der Region