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Wöchentliche Konzerte am Museumsufer

Goslarer Freitags-Kickoffs gehen am 24. April los

Fünf Personen in schwarzer und roter Kleidung gehen auf einer gepflasterten Straße vor Fachwerkhäusern

Die "CaszKings" eröffnen die Saison der Freitags-Kickoffs am 24. April. Foto: Privat

Wöchentliche Freitags-Kickoffs am Museumsufer starten am 24. April mit der Band „CaszKings“. Bis zum Abschluss am 25. September gibt es diese Konzerttermine.

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Von Hanna Schlimme
Mittwoch, 15.04.2026, 11:00 Uhr

Goslar. Seitdem der Freitags-Kickoff im Coronajahr 2021 mit Masken, Auflagen und Securityüberwachung ins Leben gerufen wurde, ist das Format aus dem Goslarer Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Ab dem 24. April gehen die Freitags-Konzerte am Museumsufer in die nächste Runde. Bis zum Abschlusskonzert am 25. September warten an 21 Freitagen von 17 bis 19 Uhr meist regionale Musiker mit nahezu allen Stilrichtungen auf die Besucher.

Los geht es am Freitag, 24. April, mit den „CaszKings“, einer Goslarer Gruppe, die sich der Musik von Johnny Cash bis zu dem King Elvis verschrieben hat. Hierbei wird auch Axel Dietsch, Vorstand der Kulturinitiative Goslar mit auf der Bühne stehen. Mit bekannten Hits von Dolly Parton, Nancy Sinatra, Linda Ronstadt, Kris Kristoffersen oder Waylon Jennings gibt es hier alles von Country bis Rock’n’Roll.

Weiter geht es eine Woche später am Freitag, 1. Mai, mit der Goslarer Pop-Punk-Band „Batzen“, die die gerade im Februar ihr erstes Album „…aber nur den Ganzen“ veröffentlicht haben.

Am 8. Mai erwartet die Besucher ab 17 Uhr „Christian Seefeld“. Gemeinsam mit Unterstützung seiner Band (laut Veranstalter eine „richtig gute Band“) verspricht der Goslarer Allgemeinmediziner deutsche Texte zu Klavier oder Gitarre.

Vier Männer sitzen in einer Kirche, in der Mitte sitzt die Sängerin in einem Brautkleid.

On Wire aus Bad Harzburg spielen neben rockigen Coversongs auch Eigenkompositionen am 15. Mai. Foto: Privat

Am 15. Mai präsentiert „On Wire“, eine Rockband aus Bad Harzburg, auf der Bühne Coversongs von beispielsweise Alanis Morissette, Roxette, Alannah Myles, Fleetwood Mac oder Peter Gabriel – auch Eigenkompositionen hat die Formation mit im Gepäck.

Am 22. Mai spielt das Duo „You and Me“ eigene Lieder und Coversongs. „Der Tag des Bademeisters“ bewegt das Team von Sascha Feier, dem Chef des Aquantic, an diesem Tag zudem zu einer Infoveranstaltung ans Museumsufer.

Ein Zusammenschluss aus acht Harzer Musikern, die alle auch anderswo musikalisch aktiv sind, sorgt unter dem Namen „Harzbeat“ am 29. Mai für Stimmung auf dem Museumsufer.

Matthias Mittendorf tritt am 5. Juni als „One Voice“ auf. Auch Hendrik & Phil sind an diesem Abend zu Gast und machen das Doppelkonzert komplett. „Das Publikum kann sich also auf einiges gefasst machen“, ist Mittendorf überzeugt.

Jorden Roblick, Vorstand des Goslarer Music Scene Vereins sorgt mit seiner sechsköpfigen Deutschrock- Coverband „¾ Helden“ am 12. Juni für Stimmung.

Am 19. Juni steigt auf dem Museumsufer das Bierfest, sodass die Freitags-Konzerte hier pausieren.

Sechs Menschen, eine Frau hat ein Saxophon umgehängt.

La Fanka reisen aus Goslars tschechischer Partnerstadt Beroun an und haben Funk, Pop und Soul im Gepäck. Foto: Privat

Funk, Pop und Soul hat dann die tschechische Band „La Fanka“, aus unserer Partnerstadt Beroun am 26. Juni im Gepäck. Das Duo „Udo und Jürgen“ präsentiert sich eine Woche später, am 3. Juli auf der Bühne am Museumsufer.

Gefühlvolle Balladen und knackige Rocksongs – deutsche Eigenkompositionen, „weil wir was zu sagen haben“. Das verspricht die Bockenemer Band „Solid Punch“ für ihren Auftritt am 10. Juli. Mit Rock/Alternative/Independent geht es am 17. Juli mit der Leipziger Band „Kontraire“ weiter.

Vier Männer, schwarz/weiß-Bild.

The Colates kommen aus Braunschweig. Ihr Sound lebt von Einflüssen aus 60s-Beat, 70s-Punk, 80s-Wave und 90s-Grunge. Foto: Privat

Wenn am 24. Juli „The Colates“ aus Braunschweig spielen, plant Axel Dietsch einen Aktionstag zum Thema Inklusion.

„Mick and the Soulbrothers“ verabschieden eine Woche später mit ihrem Auftritt von 17 bis 19 Uhr den Frühling.

Bei Color Of Your Dream oder kurz „COYD“ ist am 7. August von Classic-Rock, Indie, Alternative oder Prog-Rock alles dabei. Hauptsache es ist melodisch und macht der Band und den Zuhörern Spaß.

Am 14. August organisiert KULT-Braunlage ein Doppelkonzert mit den Bands „Wait for June“ und „Projekt Z“, während zwei Wochen später am 28.08. in Kooperation mit den beiden Kultur-Fachdiensten gemeinsam die Ausstellung „Kaiser Kult und Krach“ einen ihrer Höhepunkte beim Freitags-Kick-Off erfährt. Die Metalband „Woodoo Blade“ mit jungen Musikern aus Beroun und Prag gibt ein Stelldichein, das vom Tschechisch-deutschen Zukunftsfond mit gefördert wird.

Dazwischen verspricht die Female Fronted Hard Rock Band „Sick Lick“ aus Hannover am 21. August einen Sound zwischen 80er-Hardrock und modernem Rock.

Zwei Männer, einer schaut nach oben, der andere zeigt auf die Kamera.

Jens Burger (Die Schröders, Monsters of Liedermaching) und Micha Rohrbeck (Lekker) sind als das Duo Lagerfeuerotz am 4. September am Start. Foto: Privat

Am 4. September bitten Jens Burger und Micha Rohrbeck zum Tanzen am Lagerfeuer. „Lagerfeuerotz“ heißt ihr Duo, das mit zwei Gitarren auf der Bühne ein Punkrock-Feuer entzünden will.

Am 11. September steht dann das Goslarer Altstadtfest auf dem Programm.

„In Good Company“ bringt am 18. September mit traditioneller Musik aus Irland und Schottland einen etwas anderen Klang auf die Bühne.

„Es ist erstaunlich, wie vielfältig die Schaffenskraft regionaler Musikerinnen und Musiker ist“, schwärmt Steffen Heister im Namen von Kult Braunlage. Er wird mit seiner Band „Stiffler´s Dad“ dieses Jahr die Freitags-Kickoffs am 25. September abschließen.

Oft ist das Museumsufer zu den wöchentlichen Konzerten gut gefüllt.

Oft ist das Museumsufer zu den wöchentlichen Konzerten gut gefüllt. Foto: Merlin Schönfisch

Organisiert werden die Freitags-Kickoffs vom Stadtmusikrat/Kontaktstelle Musik, dem Goslarer Music Scene Verein, dem Kult-Braunlage Verein und der Kulturinitiative Goslar. Außer beim Bierfest am 19. Juni, dem Altstadtfest am 11. September und anderen Veranstaltungen, bei denen andere Veranstalter das Programm zusammenstellen.

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