Braunlage ruft Künstlerwettbewerb für Kartoffeldenkmal aus
Vielleicht ein bisschen wuchtig. Auch über diesen Vorschlag eines Künstlers will der Rat in seiner nächsten Sitzung abstimmen. Foto: Privat
Johann-Georg von Langen ist vor 250 Jahren gestorben. Er hat den Kartoffelanbau nach Braunlage gebracht. Mit einem Denkmal in der Mitte will die Stadt daran erinnern.
Braunlage. Er hat die Wälder umgestaltet und den Kartoffelanbau gefördert: Das Wirken von Johann-Georg von Langen ist auch heute noch in Braunlage spürbar. Kein Wunder, dass die Museumsgesellschaft den 250. Todestag vom 16. bis 27. Mai feiern will. Darüber hinaus hat die Stadt einen Künstlerwettbewerb für ein weiteres Kartoffeldenkmal ausgerufen, wie Bürgermeister Wolfgang Langer mitteilt.
Das ist ein weiterer Vorschlag eines Künstlers für das Kartoffeldenkmal auf der Neuen Mitte. Foto: Privat

Dieser Vorschlag für das Denkmal auf der Neuen Mitte kommt ein wenig hintergründig daher. Foto: Privat
Ein privater Sponsor
Es ist aber auch nicht so, dass Braunlage das Andenken des einstigen Hofforstmeisters nicht jetzt schon ehrt. Besonders durch die fast einen Kilometer lange Von-Langen-Straße ist sein Name in der Stadt sehr gegenwärtig. „Aber so ein Kunstwerk im Zentrum ist dann doch etwas anderes“, meint Wolfgang Langer. Die ersten Vorschläge seien bereits bei der Stadt eingegangen, erklärt er. Und einen Teil der Ideen wolle das Stadtoberhaupt schon vorstellen, damit sich die Bürger ein Bild machen können.

Im Forstrevier Brandhai, mitten im Wald, steht bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts ein Kartoffeldenkmal. Foto: Eggers
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Diese Feierlichkeiten werden auf Vorschlag des Marketingbeirats auch von der Braunlage-Tourismus-Marketing-Gesellschaft finanziell unterstützt. Darüber hinaus sind das gesamte Jahr über weitere Events in Braunlage zu Ehren des Hofforstmeisters geplant, kündigt Jörg Kühnhold, der Vorsitzende der Museumsgesellschaft, an.
Johann-Georg von Langen ist am 22. März 1699 in Oberstadt bei Suhl geboren. 1716 ging er in den Dienst von Fürst Ludwig-Rudolf von Braunschweig-Blankenburg und ließ sich in Jagd- und Forstwesen ausbilden. 1721 wurde er zum Jagdjunker ernannt.
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