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Fußball-Bundesliga

Kaderplaner geht: Werder sucht Nachfolger für Markus Pilawa

Muss einen neuen Kaderplaner suchen: Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz. (Archivbild)

Muss einen neuen Kaderplaner suchen: Werder Bremens Sportchef Clemens Fritz. (Archivbild) Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Markus Pilawa war erst im Mai zum SV Werder gekommen. Er war maßgeblich an der Zusammenstellung des Kaders beteiligt, mit dem die Bremer einen guten Saisonstart hinlegten. Nun geht er überraschend.

Von dpa 30.09.2026, 17:40 Uhr

Bremen. Nach nur vier Monaten verlässt Kaderplaner Markus Pilawa überraschend den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen. Der 49-Jährige scheide aus persönlichen Gründen und mit sofortiger Wirkung aus, teilte der Verein mit. 

„Markus hat uns seine Entscheidung offen mitgeteilt. Wir respektieren sie, auch wenn wir seinen Abschied bedauern“, sagte Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz laut Mitteilung. Pilawa habe sich in den vergangenen Monaten mit großem Engagement eingebracht und wichtige Impulse gesetzt. „Dafür danken wir ihm und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so Fritz.

Pilawa hat einen guten Ruf

Pilawa war erst im vergangenen Mai zum SV Werder gekommen. Er folgte Chefscout Johannes Jahns, den die Bremer nach der vergangenen verkorksten Saison freigestellt hatten. Pilawa genießt in der Branche einen guten Ruf. Unter anderem hatte er als Chefscout bei Borussia Dortmund und beim FC Bayern München gearbeitet. 

„Es waren sehr intensive Monate in einem tollen Verein“, sagte er zum Abschied aus Bremen. Seine Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen. 

Pilawa war maßgeblich für die Zusammensetzung des Bremer Kaders für die laufende Spielzeit beteiligt. Werder steht nach einem guten Saisonstart nach vier Spielen mit sieben Punkten auf Rang acht. Vorerst werden seine Aufgaben intern verteilt, schrieb Werder. Ein Nachfolger soll später benannt werden.

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