Harzburg: Im Wald am Elfenstein fallen Bäume – das steckt dahinter
Per Hand werden die Bäume angesägt, anschließend zieht sie eine Forst-Spezialmaschine in Richtung Hang. Foto: Exner
Seit Kurzem sind Arbeiter der Niedersächsischen Landesforsten im Harzburger Ortsteil Bündheim in Aktion. Sie fällen mehrere Bäume am Elfenstein – das hat einen Grund.
Bündheim. Im Bereich oberhalb der Straßen Am Elfenstein und Am Silberborn im Ortsteil Bündheim sind seit Montag die Waldwege gesperrt. In den kommenden Tagen kann es dort zu Einschränkungen für Spaziergänger und Wanderer, aber auch für Autofahrer kommen. Der Grund: Die Niedersächsischen Landesforsten fällen dort entlang der Straße rund 30 bis 40 Bäume. Kein Großeingriff also, aber eben dennoch öffentlichkeitswirksam – und nicht ganz ohne Risiko für die Forstarbeiter.
Doch warum ist die Rodung nötig? In erster Linie geschieht sie aus Gründen der Verkehrssicherung, erklärt der zuständige Revierleiter Daniel Göbel. Die betroffenen Bäume, überwiegend Buchen, hätten Schäden durch den Klimawandel davongetragen.
An einigen Stämmen tritt eine schwarze Flüssigkeit aus, ein Symptom für eine Wundreaktion, meist ausgelöst durch Stress oder Infektionen. Foto: Exner
Bäume weg, Weg umgegraben
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Mit Mensch und Maschine
Wenn Buchen solche Alters- beziehungsweise Krankheitserscheinungen zeigen würden, dann bleibe in der Regel nur noch maximal ein Jahr Zeit, die Bäume zu fällen. Deshalb ist man von Seite der Forst aus nun tätig geworden. Die Bäume werden per Hand angesägt, anschließend zieht sie ein Seilschlepper, ein sogenannter Skidder, in Richtung Hang. Entsprechende Banner weisen an den Waldeingängen auf die Arbeiten hin.
Banner an den Waldeingängen weisen im Bereich Am Elfenstein/Am Silberborn auf die Baumfällungen hin. Foto: Exner
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Gefällt werden nicht nur große und dicke Bäume, sondern auch kleinere, die in den Fahrweg, also die Straße, hineinragen. Man bemühe sich jedoch, dass unter dem Strich so wenig Bäume wie möglich entfernt werden müssen, betont der Revierleiter.
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