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Drei Feuerwehren im Einsatz

GZ Plus IconFlammen schlagen aus Schornstein im Harzburger Ostviertel

Mit der Drehleiter bekämpt die Feuerwehr den Brand.

Mit der Drehleiter bekämpt die Feuerwehr den Brand. Foto: Schlegel

Zu einem Brand wurden am Montagabend drei Feuerwehren ins Ostviertel gerufen. Dort schlugen bereits Flammen aus einem Schornstein. Was war passiert?

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Von Holger Schlegel
Dienstag, 10.02.2026, 09:23 Uhr

Bad Harzburg. Das Alarmstichwort „Dachstuhlbrand“ ließ am Montagabend Böses erahnen, weswegen auch gleich vier Feuerwehren der Stadt alarmiert wurden und in die Schulenröder Straße im Ostviertel eilten. Vor Ort stellte sich die Lage aber schnell als weit weniger dramatisch dar. Es handelte sich um einen Schornsteinbrand, aber der hatte es letzten Endes doch in sich.

Der Schornsteinkopf wird demontiert.

Der Schornsteinkopf wird demontiert. Foto: Schlegel

Aus dem Schornstein eines Hauses an der Ecke Schulenröder Straße/Sachsenbergstraße schlugen am frühen Montagabend bereits Flammen in den Nachthimmel. Laut der Feuerwehr war das von außen entdeckt worden. Denn die Hausbewohner selbst bekämen von solch einem Vorfall in der Regel erst einmal gar nichts mit, hieß es weiter. Und genau wegen dieser Flammen im Dachbereich war zunächst davon ausgegangen worden, dass bereits der Dachstuhl brannte, weswegen zeitgleich die Feuerwehren aus Bad Harzburg, Bündheim und Harlingerode alarmiert wurden.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten die Bewohner das Haus bereits unversehrt verlassen. Zwar seien immer noch Flammen zu sehen gewesen, berichtete die Einsatzleitung der Feuerwehr der GZ. Jedoch habe sich rasch herausgestellt, dass nicht der Dachstuhl gebrannt habe, sondern lediglich der Schornstein – was natürlich letzten Endes auch richtig gefährlich werden kann. Allerdings schlug das Feuer in diesem Fall noch nicht aus dem Schornstein in das Haus, unter anderem auch, weil es rechtzeitig entdeckt worden war.

Die meisten angerückten Feuerwehren konnten deshalb im Abstand zum Einsatzort warten und mussten auch nicht eingreifen.

Mehrere Feuerwehren stehen in Bereitschaft.

Mehrere Feuerwehren stehen in Bereitschaft. Foto: Schlegel

Der nun vom Dachstuhlbrand auf einen Schornsteinbrand herabgestufte Einsatz war dennoch mit viel Arbeit verbunden. Betroffen war laut Feuerwehr der Schornstein eines Kamins und die Flammen hatten dafür gesorgt, dass im oberen Bereich auch durchaus Schaden entstand. Der Kopf des Schornsteins musste demontiert und geöffnet werden, um dahinter sicherheitshalber ablöschen zu können. Das Löschwasser wiederum sorgte dafür, dass sich auf der Straße Eis bildete, weswegen der Bauhof angefordert wurde, um die spiegelglatte Fläche abzustreuen. Letzten Endes zog sich der Einsatz für alle gut anderthalb Stunden hin. Für die Feuerwehren war dies bereits der zweite Schornsteinbrand binnen weniger Tage. In der Woche zuvor hatte es einen ähnlichen Einsatz in der Bergstraße gegeben.

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