Braunlage: Stadt fräst Schneeberge ab und sorgt für breitere Straßen
Die Stadt Braunlage hat in der Nacht zu Donnerstag in den Nebenstraßen wie im Bild dem Schlesierweg die Schneeberge am Fahrbahnrand abfräsen lassen. Foto: Eggers
Die schlimmsten Schneeberge sind abgefräst, und wenn es jetzt glatt wird, müssen die Bürger streuen. Wann Salz erlaubt ist, erklärt Ordnungsamtsleiter Jan Müller.
Braunlage. Mehr als zwei Meter hoch türmten sich in den Nebenstraßen teilweise die Schneeberge. Damit sie befahrbar bleiben, haben die Städtischen Betriebe Braunlage (SBB) bis in die Nacht zu Donnerstag hinein, die weißen Massen mit einer Schneefräse auf die Ladefläche von Lastwagen geschleudert und dann abgefahren. „Jetzt sind wir aber fertig“, teilt Betriebsleiter Justus Teicke auf Anfrage mit.
Ein Schneeschieber sorgt mit seinem Schild nach dem Fräsen dafür, dass keine Schnee- oder Eisbrocken auf der Fahrbahn liegen bleiben, und drückt diese an den Fahrbahnrand. Foto: Eggers

Ein Mitarbeiter der Städtischen Betriebe Braunlage überwacht den Fräsvorgang. Foto: Eggers
Weiter unechte Einbahnstraße
Zu hohe Berge an den Straßen
Die Stadt Braunlage will weiter Schnee abfahren lassen
Nebenstraßen bereits morgens frei
Trotz des vielen Neuschnees: Räumdienst in Braunlage funktioniert
Katastrophale Bedingungen
Braunlage überfüllt: Zu viel Schnee und zu viele Besucher
Salz nur in Ausnahmefällen
Weiter erklärt Jan Müller, dass keine Chemikalien und Salze verwendet werden dürfen, um die Eis- und Schneemassen zu beseitigen. Allerdings gebe es Ausnahmen, in denen dann doch Salz verwendet werden dürfe. „Nur bei extremer Glätte, Eisregen oder auf gefährlichen Stellen wie Treppen darf Salz eingesetzt werden“, sagte er. Allerdings dürfe dies nur sehr sparsam und wirklich nur in absoluten Ausnahmefällen geschehen, betonte Müller. Der genaue Wortlaut der Satzung über die Reinigung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze in der Stadt Braunlage kann unter anderem im Rathaus eingesehen oder im Internet unter der Adresse www.stadt-braunlage.de abgerufen werden.
Copyright © 2026 Goslarsche Zeitung | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.