Pixelmania in Goslar: So kommt der neue Indoorspielplatz an
Der Arcade-Bereich in der Pixelmania zieht neben den Kindern auch viele Schüler und Studenten aus Clausthal-Zellerfeld an. Foto: Sowa
Vor einem Monat hat der Goslarer Indoorspielplatz Pixelmania eröffnet. Die Betreiber ziehen eine erste Bilanz und verraten, worin die größte Herausforderung liegt.
Goslar. „Es ist nicht üblich, dass in einem so großen Gebäude direkt am Anfang alles rundläuft“, sagt Bülent Celik vom Pixelmania-Team. Wo großes an den Start geht, gibt es auch viel Platz für Stolperfallen. Vor rund einem Monat hat der 3000 Quadratmeter und zwei Etagen umfassende Indoorspielplatz „Pixelmania“ in Goslar offiziell eröffnet. Wie berichtet teilt sich das Angebot in eine Kletterlandschaft, in der sich rund 300 Kinder gleichzeitig aufhalten können, und einen Arcade-Bereich mit verschiedenen Spieleautomaten.
Spaß auf 3000 Quadratmetern
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Und wie haben die Goslarer das Angebot im ersten Monat angenommen? „Am Wochenende ist es immer voll, in der Woche selbstverständlich etwas ruhiger“, sagt Bülent Celik und ergänzt: „Wir haben hier zufriedene Kunden und top Bewertungen.“
Um auch in der Woche die Besucher anzulocken, gibt es montags und dienstags einen Familientag, an dem Kinder und Erwachsene gleichermaßen sieben Euro Eintritt bezahlen. Der Eintritt für Kinder liegt normalerweise bei zehn Euro.
Das Eröffnungswochenende steht fest
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Das Team habe den ersten Monat gut überstanden. Und das ohne große Vorkommnisse, was in einem Gebäude dieser Größe nicht der Regelfall sei. „Die Fußbodenheizung hat gut geheizt, und in der Küche läuft auch alles“, scherzt Celik. Lediglich ein paar technische Kleinigkeiten hätten nachgebessert werden müssen. Die größte Herausforderung sei aktuell noch das Drehkreuz zwischen dem Arcade-Bereich, der keinen Eintritt kostet, und dem kostenpflichtigen Kinderbereich. Kleine und große Schlitzohren versuchen schon mal sich hier umsonst durchzuschleichen.
Online-Reservierung ab März
Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Website, die planmäßig für Reservierungen genutzt werden soll. „Die Website soll im März freigeschaltet werden“, erklärt Celik. Bis dahin laufen Reservierungen telefonisch oder per E-Mail. Das hindert die Goslarer aber nicht daran, ihr neues Spieleparadies zu besuchen. „An manchen Samstagen haben wir hier bis zu 18 Geburtstage“, sagt Celik. Die sechs Geburtstagsräume mit Disney-Motiven können jeweils für zwei Stunden gemietet werden. Die Gruppe kann zwar den ganzen Tag im Pixelmania bleiben, nur die Box bekommt dann eben das nächste Geburtstagskind.

Bis zu 18 Geburtstage werden an einem Samstag in der Pixelmania gefeiert. Foto: Schlimme (GZ-Archiv)
Ebenfalls ab März soll der geplante Lieferservice an den Start gehen. Pizza, Burger und Sandwiches werden in der Pixelmania angeboten und sollen künftig auch zu den Kunden nach Hause geliefert oder zum Abholen angeboten werden. Hierfür sei eine Zusammenarbeit mit Lieferando geplant.
Celik, der eigentlich aus dem Autogeschäft kommt, räumt ein: „Ich hätte nicht gedacht, dass Gastronomie so viel Aufwand und Verantwortung ist.“ Zufriedene Kunden seien aber das Wichtigste, betont er.
Großeltern und Studenten
Celik freut sich vor allem, über die vielen unterschiedlichen Menschen, die das Spieleparadies besuchen. „Wir hatten hier schon eine Oma, die mit ihrem Enkelkind im Bällebad oder im Kletterturm war, also das ist hier nicht nur etwas für Kinder, auch die Erwachsenen haben Spaß.“

Vor allem an den Wochenenenden wird es in Goslars Indoorspielplatz richtig voll. Foto: Sowa
Den Arcade-Bereich würden vor allem abends viele Schüler und Clausthaler Studenten besuchen. Und auch der private Dartraum mit zwei Scheiben, Sitzmöglichkeiten und der Möglichkeit, Essen über ein Display zu bestellen, ziehe gerade an den Wochenenden immer wieder größere Gruppen an.
Auch Bülents Sohn und Betreiber Muhammed-Ali Celik betont: „Es lief alles, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Nun ginge es vor allem darum, durch gemeinsame Aktivitäten das Team zu stärken, eine Routine zu schaffen und die Prozesse zu optimieren.
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