Paritätischer Goslar-Bad Harzburg zieht in die Alte Heerstraße
Startklar: Das Team des Paritätischen hat ein neues Zuhause. Foto: Hartmann
Nach der Fusion mit Bad Harzburg braucht der Goslarer Paritätische mehr Platz: Jetzt ist er an die Alte Heerstraße umgezogen. Was das für Möglichkeiten bietet.
Goslar. Viel Platz, helle Räume und vor allem ganz viele Parkplätze für die Dienstwagen: Der Paritätische ist umgezogen und wohnt jetzt an der Alten Heerstraße 39. Die Parkplatzsituation an der Von-Garßen-Straße, aber auch die Fusion mit Bad Harzburg machten die Suche nach einer neuen Unterkunft notwendig. Am Montag gab es nur noch ein paar Kleinigkeiten zu transportieren und etwas an der Telefonanlage einzustellen – jetzt kann das Team an den Start gehen.
Neue Nachbarn sind das Warenannahme-Lager der Firma Roller und Räumlichkeiten des Wiglo-Wunderlands. Mit letzterem, dem Vermieter, teilen sich die Mitarbeiter des Paritätischen eine Küche.
224 Quadratmeter Fläche
Insgesamt hat das neue Domizil 224 Quadratmeter Fläche, deutlich mehr als an der Von-Garßen-Straße. Und das Beste: Alles ist ebenerdig, barrierefrei, seniorengerecht und für Rollstuhlfahrer geeignet. Außerdem freuen sich die Mitarbeiter, dass nun ihre Büros untereinander besser zugänglich sind, lange Wege über den Flur entfallen also. „Vorher hatten wir nur vier Büros, und der Besprechungsraum war teilweise mit Schreibtischen zugestellt“, sagt Daniela Nofz, die Pflegedienstleitung des Bereichs Goslar und Bad Harzburg. Außer der Größe spreche eindeutig auch die Aufteilung der Räume für das neue zu Hause.
Vor dem Gebäude ist viel Platz für den Fuhrpark: Hier stehen die 15 Autos mit dem Hannoveraner H-Kennzeichen, sofern sie nicht im Einsatz sind. Für die Kunden sei der Standort sogar besser zu erreichen als die Räume an der Von-Garßen-Straße, auch wenn das Gebäude am neuen Standort im Gewerbegebiet Baßgeige auf den ersten Blick recht abgelegen wirkt. Auch eine Bushaltestelle ist in der Nähe. „Der Steinberg war schwerer zugänglich“, sagt Ines Liebecke, zuständig für den Hauswirtschaftsbereich in Goslar und Bad Harzburg.
Standort in Bad Harzburg bleibt
Durch die Fusion wurde der Umzug dringend nötig. Wobei aus Bad Harzburg nur der Büro- und Verwaltungsbereich nach Goslar übergesiedelt ist. Der Standort an der Herzog-Julius-Straße bleibt bestehen, und die Patienten werden weiterhin von dort aus betreut.
Die Goslarer haben derweil durchaus Pläne zur Expansion: Denn durch den neuen Standort an der Alten Heerstraße wäre es jetzt auch möglich, im Bereich von Hahndorf und Jerstedt zu arbeiten, wo der Paritätische bislang noch nicht aktiv war.
„Wir bieten Hauswirtschaft, Behandlungspflege und ambulante Betreuung an“, zählt Antje Exner, die stellvertretende Pflegedienstleitung, auf. Wechseln von Verbänden, Verabreichung von Medikamenten nach ärztlicher Vorschrift, Betreuung bei Demenz, Beratungsgespräche, aber auch Verhinderungspflege im häuslichen Bereich, also die zwischenzeitliche Betreuung von Patienten, die sonst daheim von den Angehörigen betreut werden, gehören ebenso zum Angebot des Paritätischen. Wichtigstes Ziel sei es, „die Lebensqualität zu erhalten“, sagt Exner.
Für den Paritätischen arbeiten 20 Mitarbeiter in Goslar und 18 in Bad Harzburg. Aktuell nutzen 280 Patienten die Angebote. Vielleicht auch bald in Hahndorf und Jerstedt. Mehr Informationen gibt es unter (05321) 3920114.

Daniela Nofz, Pflegedienstleitung der Bereiche Goslar und Bad Harzburg, freut sich über ihr neues Büro an der Alten Heerstraße. Foto: Hartmann

Besprechung im Schwesternzimmer: Christine Fuhrmann (von links), Iwona Schmidt, Mandy Neef und Nicole Diedrichs beim Blick in eine Patientenakte. Foto: Hartmann

Im neuen Besprechungsraum ist viel Platz. Antje Exner (von links), Daniela Nofz und Ines Liebecke haben schon mal Platz gefunden. Foto: Hartmann
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