Was macht der Ministerpräsident Olaf Lies im Oberharz?
Ministerpräsident Olaf Lies (Mitte) mit dem Gastgeber der Tagung, dem Hildesheimer Landrat Bernd Lynack (rechts), und Bürgermeister Wolfgang Langer. Foto: Eggers
Olaf Lies hält eine Stärkung der Wirtschaft für unerlässlich, um den Zustand der Kommunen zu verbessern. Der Ministerpräsident sprach auf einer Tagung in Hohegeiß.
Braunlage. Die kommunalpolitische Arbeitstagung im „Haus Berlin“ in Hohegeiß hat Olaf Lies bereits häufiger besucht. Am Mittwoch kam er erstmals als Ministerpräsident. Er hielt vor mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen anderthalbstündigen Impulsvortrag zum Thema „Kommunen zukunfts- und handlungsfähig erhalten“ und unterstrich dabei, wie wichtig es sei, die Wirtschaft am Laufen zu halten.
Mehr als 100 Teilnehmer der Arbeitstagung verfolgen den Vortrag von Ministerpräsident Olaf Lies, darunter auch die Vertreter der kommunalen Spitzenverbände Dr. Jan Arning, Dr. Marco Trips und Dr. Joachim Schwind (vorn v.r.). Foto: Eggers
Mehr Vertrauen haben

Ministerpräsident Olaf Lies hält bei der kommunalpolitischen Arbeitstagung in Hohegeiß einen anderthalb Stunden langen Impulsvortrag. Foto: Eggers
Dr. Marco Trips, der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds, hätte sich gewünscht, dass Olaf Lies bei seinem Vortrag stärker auf die Ausgabenseite eingegangen wäre. Er betonte, dass dringend Ausgaben der Kommunen gekürzt werden müssten. Als Beispiel nannte Trips unter anderem die Kindergartengebühren, bei denen natürlich die Alleinerziehenden unterstützt werden müssten, aber es sei schwer zu verstehen, dass auch der Spitzenverdiener keine Kindergartengebühr zahle.

Gruppenbild mit Ministerpräsident Olaf Lies. Ein großer Teil der mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der kommunalpolitischen Arbeitstagung im „Haus Berlin“ in Hohegeiß stellt sich für ein Foto zusammen. Foto: Eggers
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Das Haus Berlin ist 1965 als Schulland- und Jugendheim des Landkreises Hildesheim auf dem Gretchenkopf bei Hohegeiß errichtet worden. Im Oktober 2008 ist die Trägerschaft in eine gemeinnützige Gesellschaft übergegangen, die zu gleichen Teilen dem Landkreis Hildesheim und dem Peiner Bildungsträger Labora gGmbH gehört. Das Haus verfügt neben Schwimmbad und Sporthalle auch über eine eigene Küche, fünf Seminarräume für bis zu 100 Personen, mehrere Aufenthaltsräume mit Spielmöglichkeiten und gemütlichen Ruheecken, einen Disco-Keller und einen Grillplatz.
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