Polizei sucht blutenden Biker mit Drohnen und Hubschrauber
Bis in die frühen Morgenstunden hinein suchen die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr den geflüchteten Motorradfahrer. Foto: Feuerwehr
Eine große Suchaktion beschäftigte am Donnerstagabend die Polizei in St. Andreasberg. Bis in die frühen Morgenstunden wollten sie mit Drohnen und Hubschrauber einen verletzten und blutenden Motorradfahrer finden, der zu Fuß in den Wald geflohen war.
St. Andreasberg. Mit Wärmebildkameras, Drohnen und einem Hubschrauber hat ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei in der Nacht zu Freitag fieberhaft nach einem verletzten Motorradfahrer bei St. Andreasberg gesucht. Am Freitagmorgen stellte sich der 45-jährige St. Andreasberger schließlich den Beamten, wie die Polizei mitteilt.
Bei dem Unfall ist auch Öl ausgelaufen, das von den Feuerwehrleuten aufgenommen worden ist. Foto: Feuerwehr
Aus der Luft
„Weil wir Blut an der Unfallstelle sahen, vermuteten wir zunächst einen Schock“, erklärten die Beamten weiter, die daraufhin unter anderem die Feuerwehren aus St. Andreasberg, Braunlage, Bad Lauterberg, Bad Harzburg und Goslar sowie einen Polizeihubschrauber für die Suche nach dem verletzten Motorradfahrer anforderten. Dabei hatten die Wehren ihre Drohnen mit Wärmebildkamera mitgebracht, mit denen ebenfalls aus der Luft nach dem Verletzten gesucht worden ist.

Während der Reinigungarbeiten haben die Einsatzkräfte die Landstraße nach Sonnenberg voll gesperrt. Foto: Feuerwehr

Der 45-Jährige aus St. Andreasberg lässt sein Motorrad am Straßenrand stehen und flüchtet. Foto: Feuerwehr
Ohne Führerschein
Bis 1 Uhr in der frühen Morgenstunde suchten die Polizisten und Feuerwehrleute nach dem Vermissten. „Dann haben wir die Aktion erst einmal abgebrochen“, heißt es. Doch die Beamten hatten nach ersten Recherchen den 45-Jährigen bereits in Verdacht und observierten sein Haus. Der St. Andreasberger tauchte aber erst einmal nicht auf.

Bei der Suche nach dem verletzten Motorradfahrer setzen die Einsatzkräfte auch Drohnen ein, deren Flug sie per Monitor vom Feuerwehrwagen aus verfolgen. Foto: Feuerwehr
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