Die „Hotels am Kranichsee“ investieren in Hahnenklee
Neu im Kurort: Direktor Frank Wyszkowski (l.) und Koch Thorsten Arnau bringen frischen Wind in die „Kranichsee“-Hotels. Foto: Heine
Winterzauber auf der Terrasse, Umbau aller Zimmer und ein Restaurant, das wieder geöffnet hat: In den Hahnenkleer „Hotels am Kranichsee“ tut sich was.

Blick nach innen: Direktor Frank Wyszkowski (l.) und Koch Thorsten Arnau sind schon auf die Weihnachtszeit getrimmt. Foto: Heine
Bester Blick auf Hahnenklee
„Haben wir von dieser Terrasse nicht den besten Blick auf ganz Hahnenklee?“, fragt der neue Mann, der in Bernburg wohnt und früher das Bad Harzburger „Sonnenresort Ettershaus“ geführt hat, eher rhetorisch und gibt sich so die Antwort selbst. Er will mit seinem 16-köpfigen Team – weiteres Personal ist willkommen und gesucht – die Häuser aus einem langen Dornröschenschlaf wachküssen und zurück zu früherem Glanz führen.
Die „Hotels am Kranichsee“ vermitteln Hahnenklee-Gästen am Ortseingang einen ersten Kurort-Eindruck. Foto: Heine
Die „Seerose“ ist wieder offen
Was soll geschehen, was ist schon geschehen? Seit gut drei Wochen ist das „Seerosen“-Restaurant wieder geöffnet – in Zeiten des Fachkräftemangels keineswegs selbstverständlich. Den neuen Koch Thorsten Arnau kennt Wyszkowski aus gemeinsamen „Ettershaus“-Zeiten. „Das ist erstaunlich gut angelaufen, zumal wir keine Werbung gemacht haben“, sagt der Direktor. Er setzt auf „deutsche Küche, die sich jeder leisten kann“.Neue Führung für „Hahnenkleer Hof“
Insolvenz: Marta Lattemann-Meyer jetzt im Goslarer Seniorenheim
Insolvenz und Nachfolge
Hahnenklee können solche Initiativen nur guttun. Zuletzt hatte, wie berichtet, die Insolvenz des „Hahnenkleer Hofs“ für Aufsehen gesorgt. Dort hat nach nicht offiziell bestätigten GZ-Informationen seit dem 10. November der Goslarer Gilbert Oberhuber zunächst als Pächter das Zepter übernommen. Vor zwei Jahren hatte er einen ersten Anlauf im Kurort unternommen und war bei „Njord“ und „Kranichsee“-Hotels mit seiner Expertise als Direktor oder Berater gefragt.Parkstraße im September voll gesperrt
Hahnenklees Naturhotel-Investoren sagen Baustraße durch Wald zu
„Waldgarten“-Abriss ist abgeschlossen
Die Zeit für eine Offensive scheint günstig gewählt. Die Großbaustellen der vergangenen Jahre auf Trift- und Parkstraße, den Hahnenkleer Hauptstraßen, sind seit Ende Oktober (fast) komplett abgeräumt und somit Vergangenheit. Am anderen Ende des Kurortes wartet das Naturhotel „Waldgarten“ auf seine Verwirklichung. Die Goslarer Familie Prien, die das Altstadt-Romantikhotel „Alte Münze“ betreibt, will im Januar 2028 mit dem Vier-Sterne-Plus-Haus mit 120 Zimmern und Suiten, Wellnessbereich, Außenpool, Restaurant sowie einer Tiefgarage an den Start gehen.Doppelhaushalt und Verwaltungsreform
Auf Goslars Politiker warten nach der Pause knifflige Aufgaben
Ausflug in die Bundespolitik
Prima für Hahnenklee, findet Wyszkowski, der im Frühjahr selbst einen Anlauf in der Politik unternommen hatte. Als CDU-Kandidat war er im sachsen-anhaltinischen Wahlkreis Mansfeld bei der Bundestagswahl angetreten, hatte aber beim Kampf ums Direktmandat gegen den AfD-Bewerber Kay-Uwe Ziegler das Nachsehen.

Drei Häuser, ein Eigentümer. Die „Hotels am Kranichsee“ sind seit November 2023 im Besitz des Hamburger Geschäftsmannes Christoph Schmidt. Foto: Heine
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