Versorger Harz-Energie warnt vor unseriösen Haustürgeschäften
Der Versorger Harz-Energie warnt aktuell vor unseriösen Haustürgeschäften: Mitarbeiter können sich immer ausweisen. Foto: picture alliance / dpa | Peter Steffen
Der Versorger Harz-Energie warnt vor Haustürgeschäften. Auslöser ist ein Vorfall in Jürgenohl in dieser Woche.
Goslar. Der Versorger Harz-Energie warnt vor unseriösen Haustürgeschäften. Anlass ist ein Vorfall in dieser Woche in einem Mehrfamilienhaus in Jürgenohl.
Überrumpelt
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Eine Mieterin habe sich gemeldet und von einem Unbekannten berichtet, der an allen Haustüren geklingelt habe. Nachdem ihn jemand hereingelassen hatte, habe der Mann Kontakt zu einer Familie gehabt. An der geöffneten Wohnungstür habe er den Namen „Harz-Energie“ erwähnt, nach einem Anschreiben zu Strompreiserhöhungen gefragt und gesagt, er wolle helfen, Strom zu sparen. Der Mann sei penetrant gewesen und habe die Familie regelrecht belagert.
Unseriöse Praktiken
Der Versorger erklärt, dass es immer wieder zu „unseriösen Haustürgeschäften“ komme. Unbekannte würden versuchen, sich Zugang zu Zählernummern und Kundendaten zu verschaffen. Ziel sei es, Verbraucher ohne deren Wissen bei einem anderen Energieversorger anzumelden. „Persönliche Daten wie Konto-, Kunden- und Zählernummern sollten niemals an der Haustür oder am Telefon weitergegeben werden“, sagt Gökhan Aydogdu, Bereichsleiter bei der Harz-Energie. Ebenso warnt er davor, Unbekannte in Häuser oder Wohnungen hineinzulassen oder ihnen Geld auszuhändigen.
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Wenn tatsächlich Mitarbeiter der Harz-Energie unterwegs sind, könnten diese sich ausweisen. Das gelte auch für Dienstleister, die im Auftrag des Unternehmens tätig sind. Aydogdu empfiehlt, sich neben dem Betriebsausweis auch den Personalausweis zeigen zu lassen. Wer Zweifel hat, könne beim Versorger anrufen, um sich zu vergewissern, ob Mitarbeiter unterwegs sind.
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