GZ-Glücksschweinchenaktion: Jede Menge Geld für ein neues Zelt
Übergeben Ortsbrandmeister Jan Müller (2.v.l.) den Erlös aus der GZ-Glücksschweinchenaktion in Braunlage (v.l.): GZ-Verleger Philipp Krause, Bürgermeister Wolfgang Langer, die Fraktionsvorsitzenden Hans-Dieter Lambertz, Albert Baumann und Robert Hansmann, Ratsherr Johann Barner und GZ-Chefredakteur Jörg Kleine. Foto: Eggers
Freude bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr der Stadt Braunlage: Sie erhält den Erlös der GZ-Glücksschweinchenaktion und plant, sich dafür ein neues Zelt zu kaufen.
Braunlage. Nachwuchsarbeit ist gerade bei der Feuerwehr wichtig. Nur so gelinge es, die Einsatzkräfte von morgen für die drei Feuerwehren in der Stadt in Braunlage, St. Andreasberg und Hohegeiß zu gewinnen, erklärte Jan Müller. Deshalb freue er sich, dass die Kinder- und Jugendfeuerwehr in diesem Jahr den Erlös der GZ-Glücksschweinchenaktion bekomme, betonte der Braunlager Ortsbrandmeister.
Das alte Zelt der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Braunlage ist in die Jahre gekommen und muss ausgetauscht werden. Das Foto zeigt es beim Zeltlager in Thale. Foto: Feuerwehr
Die Nachwuchsabteilungen der drei Feuerwehren wollen das Geld für den Kauf eines neuen Zeltes für die Zeltlager verwenden, erklärte Jan Müller. Das sei wichtig, um den Zusammenhalt zwischen den Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Gut ausgebildet
Der Ortsbrandmeister berichtete weiter, dass die Feuerwehren aus allen Orten in der Jugendfeuerwehr mehr Kräfte ausbilden, als später in der aktiven Wehr mitarbeiten. Sowohl Braunlage, als auch St. Andreasberg und Hohegeiß leiden darunter, dass viele junge Leute aus beruflichen Gründen den Oberharz-Orten den Rücken kehren und woanders hinziehen. „Sie sind dann aber nicht für die Feuerwehr verloren, sondern engagieren sich ebenfalls in ihren neuen Wohnorten für die Feuerwehr“, berichtete er. Dafür seien sie auch gut ausgebildet.
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Die Wehr hat bekanntermaßen schon jetzt ein „SG 50-Zelt“ und so eins soll es wieder werden. Allein das Zelt mit einer Grundfläche von knapp 57 Quadratmetern, einer Seitenhöhe von 1,70 Metern, einer Firsthöhe von 2,70 Metern, einer Breite von 5,60 Metern, einer Länge von 10 Metern und einem Gewicht von 131 Kilogramm koste 5000 Euro. „Wir wollen aber auch einen Boden und eine Trennwand haben, damit die Mädchen und Jungen in unterschiedlichen Bereichen übernachten können“, betont Stadtjugendfeuerwehrwart Christopher Karnovsky. Das verteuere aber das Projekt auf knapp 8000 Euro, schätzt er.
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