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Für Braunlager Kinder- und Jugendwehr

GZ Plus IconGZ-Glücksschweinchenaktion: Jede Menge Geld für ein neues Zelt

Das Foto zeigt acht Männer, die im Schnee stehen.

Übergeben Ortsbrandmeister Jan Müller (2.v.l.) den Erlös aus der GZ-Glücksschweinchenaktion in Braunlage (v.l.): GZ-Verleger Philipp Krause, Bürgermeister Wolfgang Langer, die Fraktionsvorsitzenden Hans-Dieter Lambertz, Albert Baumann und Robert Hansmann, Ratsherr Johann Barner und GZ-Chefredakteur Jörg Kleine. Foto: Eggers

Freude bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr der Stadt Braunlage: Sie erhält den Erlös der GZ-Glücksschweinchenaktion und plant, sich dafür ein neues Zelt zu kaufen.

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Von Michael Eggers
Dienstag, 13.01.2026, 07:00 Uhr

Braunlage. Nachwuchsarbeit ist gerade bei der Feuerwehr wichtig. Nur so gelinge es, die Einsatzkräfte von morgen für die drei Feuerwehren in der Stadt in Braunlage, St. Andreasberg und Hohegeiß zu gewinnen, erklärte Jan Müller. Deshalb freue er sich, dass die Kinder- und Jugendfeuerwehr in diesem Jahr den Erlös der GZ-Glücksschweinchenaktion bekomme, betonte der Braunlager Ortsbrandmeister.

Das alte Zelt der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Braunlage ist in die Jahre gekommen und muss ausgetauscht werden. Das Foto zeigt es beim Zeltlager in Thale.

Das alte Zelt der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Braunlage ist in die Jahre gekommen und muss ausgetauscht werden. Das Foto zeigt es beim Zeltlager in Thale. Foto: Feuerwehr

3465 Euro überreichten eine Vertretung der Kommunalpolitiker, die Silvester die Glücksschweinchen in Braunlage und St. Andreasberg verkauft haben, sowie GZ-Verleger Philipp Krause und GZ-Chefredakteur Jörg Kleine an den Vertreter der Feuerwehr. Philipp Krause und Jörg Kleine bedankten sich bei den Ratsmitgliedern, die bereits seit Jahrzehnten die Aktion unterstützen. „Ohne Sie würde das nicht funktionieren“, betonte Philipp Krause.

Die Nachwuchsabteilungen der drei Feuerwehren wollen das Geld für den Kauf eines neuen Zeltes für die Zeltlager verwenden, erklärte Jan Müller. Das sei wichtig, um den Zusammenhalt zwischen den Kindern und Jugendlichen zu stärken.

Gut ausgebildet

Der Ortsbrandmeister berichtete weiter, dass die Feuerwehren aus allen Orten in der Jugendfeuerwehr mehr Kräfte ausbilden, als später in der aktiven Wehr mitarbeiten. Sowohl Braunlage, als auch St. Andreasberg und Hohegeiß leiden darunter, dass viele junge Leute aus beruflichen Gründen den Oberharz-Orten den Rücken kehren und woanders hinziehen. „Sie sind dann aber nicht für die Feuerwehr verloren, sondern engagieren sich ebenfalls in ihren neuen Wohnorten für die Feuerwehr“, berichtete er. Dafür seien sie auch gut ausgebildet.

Das sei zwar ein „Geben und Nehmen“, denn es zögen auch Leute nach Braunlage, die in einem anderen Ort in der Jugendfeuerwehr ausgebildet wurden. Doch nach Einschätzung des Ortsbrandmeisters würden mehr wegziehen als dazukommen. Jan Müller erklärte zudem, dass die Kinder- und Jugendfeuerwehr ein neues „SG 50-Zelt“ haben wolle. Das heiße so, weil 50 Menschen Platz darin haben. In der Jugendfeuerwehr sind mehr als 35 Mitglieder in Braunlage, St. Andreasberg und Hohegeiß im Alter von zehn bis 16 Jahren aktiv. In der Kinderfeuerwehr machen zwischen 25 und 30 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren aus allen Ortsteilen mit.

Gute Anschubfinanzierung

Die Wehr hat bekanntermaßen schon jetzt ein „SG 50-Zelt“ und so eins soll es wieder werden. Allein das Zelt mit einer Grundfläche von knapp 57 Quadratmetern, einer Seitenhöhe von 1,70 Metern, einer Firsthöhe von 2,70 Metern, einer Breite von 5,60 Metern, einer Länge von 10 Metern und einem Gewicht von 131 Kilogramm koste 5000 Euro. „Wir wollen aber auch einen Boden und eine Trennwand haben, damit die Mädchen und Jungen in unterschiedlichen Bereichen übernachten können“, betont Stadtjugendfeuerwehrwart Christopher Karnovsky. Das verteuere aber das Projekt auf knapp 8000 Euro, schätzt er.

Und dafür sind die 3465 Euro aus der GZ-Glücksschweinchenaktion schon eine gute Anschubfinanzierung, meinten nicht nur Jan Müller, sondern auch die Kommunalpolitiker. Sie dankten der GZ unisono für diese Aktion, die nun schon seit Jahrzehnten soziale Projekte in der Stadt Braunlage unterstützt. GZ-Verleger Philipp Krause erklärte in dem Zusammenhang, dass nicht nur in Braunlage diesmal mehr Geld mit den Glücksschweinchen eingenommen wurde, sondern im gesamten Verbreitungsgebiet. Insgesamt waren es diesmal mit 73.180 Euro 3000 Euro mehr als im Vorjahr.

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