Glücksschweinchenverkauf der GZ: Doppelter Rekord in Bad Harzburg
Mit dem beliebten rosafarbenen Schweinchenanhänger wünscht die GZ ihren Lesern und allen Spendern viel Glück im neuen Jahr. Foto: Exner
Die beliebte GZ-Aktion hat in Bad Harzburg diesmal so viele Spenden eingebracht wie noch nie. Warum die Verkäufer trotzdem weniger Schweine im Körbchen hatten als sonst.
Spendenaktion an Silvester
Diese Bad Harzburger bekommen das GZ-Glücksschweinchengeld 2025

Auch Vertreter der vier Dorfvereine beteiligen sich am Verkauf. Für jene Gemeinschaften ist diesmal der Erlös gedacht. Foto: Raksch
Zahlreiche Menschen hatten sich erneut am Eingang zur Bummelallee versammelt, um die rosafarbenen Glücksbringer zu ergattern. Weil viele von ihnen traditionell mehrere kaufen, für die Familie oder Bekannte gleich mit, waren die Körbchen der Verkäufer schnell leer.
„Wenn weg, dann weg“
GZ-Verleger Philipp Krause und Chefredakteur Jörg Kleine waren pünktlich zum Verkaufsstart auch nach Bad Harzburg gekommen und hatten spontan noch einmal 300 Glücksschweinchen zusätzlich mitgebracht. Insgesamt wurden damit 4500 der insgesamt 39.000 Schweine allein in der Kurstadt verkauft.
In Bad Harzburg erfolgt der Verkauf an nur einem Ort und in kleinen Menschentrauben. Echte Schlangen gibt es hier nicht. Das hat sich als praktikabel erwiesen. Foto: Nachtweyh
Innerhalb von rund zehn Minuten war der größte Teil der kleinen Glücksbringer weg. Auch deshalb kam ein weiteres Mal die Frage auf, ob die GZ den Verkauf nicht künftig deckeln, die maximale Zahl an Schweinchen pro Person begrenzen könne. Verleger Philipp Krause allerdings hält davon nichts, schließlich könne auch mal ein Jahr kommen, in dem beispielsweise das Wetter schlecht ist, begründet er. Dann hätte man am Ende womöglich Hunderte Schweinchen übrig. Und es ginge schließlich darum, so viele von ihnen loszuwerden wie möglich, der Verkauf sei für den guten Zweck gedacht. Also lautet das Motto nach wie vor: „Wenn weg, dann weg“.
Beliebter Treffpunkt
An solch besagtem schlechten Wetter ist man in Bad Harzburg diesmal übrigens nur ganz knapp vorbeigeschrammt, denn gegen 11.30 Uhr, eine gute halbe Stunde nach Verkauf, begann es, ordentlich zu regnen. Da haben die Schweinchen also offenbar gleich das erste Mal ihren Zweck erfüllt.
Der Glücksschweinchenverkauf ist für viele zu einem beliebten Treffpunkt geworden, an dem sich persönlich das beste fürs neue Jahr gewünscht wird. Foto: Raksch
Klar, den Menschen, die da kommen, geht es in erster Linie darum, einen der rosafarbenen Glücksbringer zu ergattern. Der traditionelle Schweinchenverkauf zum Silvestertag ist mittlerweile aber auch zu einem Treffpunkt geworden, bei dem man sich gerne noch einmal persönlich alles Gute für das neue Jahr wünschen kann.
Auch ein obligatorisches Foto mit den Schornsteinfegern darf vielen dabei natürlich nicht fehlen.
Für viele darf das obligatorische Foto mit den Schornsteinfegern nicht fehlen. Auch sie helfen traditionell beim Verkauf. Foto: Exner

Nie hat es so viele Verkäufer gegeben, wie in diesem Jahr. Zum Dank gibt es für sie im Kaffeehaus Wolf eine kleine Stärkung. Foto: Raksch
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