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Teure Investition in Langelsheim

GZ Plus IconGranetalsperre: Neue Wehranlage stärkt Hochwasserschutz

Eine Wehranlage versperrt dem Wasser den Weg.

Im Ausgleichsbecken unterhalb der Talsperre ist eine neue Wehranlage in Betrieb gegangen. Fotos: Harzwasserwerke Foto: Harzwasserwerke

Die neue Wehranlage am Hüttenteich der Granetalsperre verbessert die Regulierung des Wasserstands und stärkt den Hochwasserschutz im Harz. So viel hat der Umbau gekostet.

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Von Andrea Leifeld
Freitag, 20.02.2026, 12:00 Uhr

Langelsheim . Die Granetalsperre, gelegen oberhalb des Langelsheimer Stadtteils Astfeld, ist die größte und wichtigste Talsperre der Harzwasserwerke. Im Ausgleichsbecken unterhalb der Talsperre, dem sogenannten Hüttenteich, ist nun eine neue Wehranlage in Betrieb gegangen.

„Der Hüttenteich dient als Zwischenspeicher für das Wasser aus dem Kraftwerksbetrieb. Von hier aus wird auch Wasser kontrolliert an die Grane abgegeben“, erklärt Hendrik Rösch, Technischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke.

Umbau kostet 650.000 Euro

Bei der neuen Wehranlage handelt es sich um eine Sonderkonstruktion, bestehend aus vier Wehrsegmenten mit je zwei unabhängig voneinander bedienbaren sogenannten „Schutztafeln“.

Diese ermöglichen eine deutlich flexiblere Regulierung des Wasserstands im Hüttenteich. Im Zuge des Umbaus der Wehranlage wurde zudem das bestehende Holzgeländer gegen ein Füllstabgeländer aus Stahl ausgetauscht.
Ein Rohr mit einem Rad dran.

Mit der Modernisierung wird der Hochwasserschutz verbessert. Foto: Harzwasserwerke

Mit der Modernisierung wird zugleich der Hochwasserschutz der gesamten Anlage an der Granetalsperre weiter verbessert. Die Investitionskosten für den Umbau belaufen sich auf rund 650.000 Euro, so das Unternehmen.

Größte Trinkwassertalsperre der Harzwasserwerke

Die Granetalsperre wurde 1972 errichtet und verfügt über ein Fassungsvermögen von 46,4 Millionen Kubikmetern. Damit ist sie die größte Trinkwassertalsperre der Harzwasserwerke.

Über die Versorgungsleitungen Grane-Ost und Grane-West werden unter anderem die Großstädte Hildesheim und Braunschweig sowie das Harzvorland mit weichem Trinkwasser beliefert. Die Versorgungssicherheit und der Hochwasserschutz werden zusätzlich durch die Vernetzung mit der Oker- und der Innerstetalsperre gestützt. Innerhalb des Versorgungsgebiets der Harzwasserwerke nimmt die Granetalsperre damit eine zentrale Rolle für die Trinkwasserversorgung aus dem Harz ein.

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