Braunlager Grundschulen sollen digitale Tafeln bekommen
Zwei Schüler arbeiten an einem Smartboard. Die Stadt Braunlage will diese digitalen Tafeln für alle Grundschulen anschaffen. Foto: Reinhardt/dpa (Symbolfoto)
Unter anderem den Kauf sogenannter Smartboards für den Unterricht in den Grundschulen in allen Orten der Stadt Braunlage plant das Rathaus. Sachbearbeiter Dirk Ullrich stellte jetzt den Digitalpakt Schulen im Fachausschuss ausführlich vor.
Braunlage. Die Digitalisierung geht auch in Braunlage mit großen Schritten voran. Ausschussvorsitzender Frederik Kunze (CDU) äußerte sich denn auch zustimmend zu den Überlegungen der Verwaltung im Betriebsausschuss, eine Stelle im Rathaus für einen IT-Fachmann zu schaffen (IT ist die Abkürzung für Informationstechnik, damit ist die komplette elektronische Datenverarbeitung gemeint).
Und den Umgang mit der Datenverarbeitung lernen die Braunlager bereits im Kindergarten. Die Leiterinnen Miriam Lalla (Braunlage) und Silvia Finger (Hohegeiß) berichteten in dem Gremium unter anderem über die Nutzung von Tablets, mit denen die Mädchen und Jungen früh an die Digitalisierung herangeführt werden.
48.000 Euro Kosten pro Schule
In allen Grundschulen geht die IT-Nutzung weiter, die Stadt als Schulträger hat 48 iPads für die Wurmbergschule Braunlage, 18 für die Glückauf-Schule in St. Andreasberg und 30 für die Grundschule in Hohegeiß angeschafft. Nachdem vor einiger Zeit die Probleme beim Laden dieser Tablets im Bildungsausschuss angesprochen worden waren, habe die Verwaltung sogenannte Ladewagen und -koffer für die Schulen angeschafft, berichtete Sachbearbeiter Dirk Ullrich. Weiter sollen für jede Grundschule jeweils zwei digitale Tafeln, sogenannte Smartboards, angeschafft werden, kündigt er an, die Kosten pro Schule würden dafür bei jeweils 48.000 Euro liegen.
Damit nicht nur die Schulen künftig besser digital arbeiten können, sondern auch das Rathaus wolle die Stadt eine IT-Stelle schaffen, kündigte Amtsleiterin Jeanette Nagel an. Bürgermeister Wolfgang Langer führte weiter aus, dass die oder der künftige Mitarbeiter sich um die IT-Betreuung der Schulen kümmern und die Digitalisierung der Stadt voranbringen soll.
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