110.000 Euro: Die neue Eismaschine ist endlich da
Julian Gamper aus Südtirol zeigt den Braunlagern, wie ihre neue Eismaschine funktioniert. Foto: Eggers
Die Arbeit im Eisstadion wird einfacher. Dafür ist die neue Eismaschine verantwortlich. Was das 110.000 Euro teure Fahrzeug alles kann, erklärt jetzt der Hersteller.
Braunlage. Der „Eisbär“ hat ausgedient und wird durch den „Eiswolf“ ersetzt. „Eiswolf“ heißt die neue Eismaschine des Eisstadions, die am Donnerstag am Wurmberg eingetroffen ist. Sie war 110.000 Euro teuer, stammt von der Firma Engo aus Brixen in Südtirol und soll künftig die Arbeit der Stadionmitarbeiter erleichtern.
Zwar nicht Millimeterarbeit, aber schon eng ist die Durchfahrt mit der neuen Eismaschine durch den Stadiontunnel auf die glatte Fläche. Foto: Eggers

Julian Gamper erklärt den Mitarbeitern des Eisstadions die Funktionen der neuen Eismaschine. Foto: Eggers
Ein scharfes Messer
Die BTG hat das Fahrzeug europaweit ausgeschrieben und mit Kosten von 140.000 Euro gerechnet. Weltweit gibt es etwa fünf Unternehmen, die diese Eismaschinen herstellen, so Dirk Becker, und die Südtiroler gaben mit 110.000 Euro das beste Angebot ab.

Modernes Display, mehrere Hebel und ein Knauf am Lenkrad: Die neue Eismaschine lässt sich gut über die glatte Fläche im Wurmbergstadion steuern. Foto: Eggers

Der Eisdingo, eine Art Rasenmäher, sorgt an der Bande im Eisstadion für glatte Flächen. Foto: Eggers
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Ein „Dingo“ für die Bande
Dieses Gerät sei zwar vom Typ „Eiswolf“, „wir haben aber auch einige Sonderanfertigungen für die Braunlager getätigt“, sagt Peter Lercher. Unter anderem erhielt die Maschine eine spezielle Seitenfräse, mit der bis zur Bande für glattes Eis gesorgt werden kann. „Das ist gerade beim Eishockey wichtig“, erklärt er.
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Erst einmal sechs BTG-Mitarbeiter haben Peter Lercher und Julian Gamper am Donnerstag für die Nutzung des „Eiswolfs“ ausgebildet, beziehungsweise werden noch ausgebildet. Neben Dirk Becker sind das auch Thorben Schmidt, Alexander Deibert, Christian Baumann, Sven Jakubczik und Cyrus Neugebohrn.
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