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Mittwoch ist die Info-Veranstaltung

GZ Plus IconSo soll die Bahnstrecke innerhalb Braunlages verlaufen

Das Foto zeigt zwei Dampfloks der Harzer Schmalspurbahnen im Bahnhof.

Ein Bahnhof mit drei Gleisen und Wasserversorgung soll nach der Machbarkeitsstudie in Braunlage entstehen. Foto: Frank Drechsler

Die Bahnstrecke von Elend nach Braunlage soll ein ganzes Stück an der B27 entlang führen. Doch wie geht es dann weiter? Das Ergebnis steht jetzt fest.

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Von Michael Eggers
Mittwoch, 28.01.2026, 10:00 Uhr

Braunlage. Für Bürgermeister Wolfgang Langer steht fest, dass mit der Info-Veranstaltung zum Bahnanschluss Braunlages am heutigen Mittwoch um 17 Uhr in der „Tenne“ ein klares Signal der Region gesendet werden soll. Zahlreiche Bürgermeister, Kommunalpolitiker und Vertreter aus der Wirtschaft hätten bereits zugesagt, teilt auf Anfrage Frank Uhlenhaut, der Geschäftsführer der Ein-Harz-Gesellschaft mit, die zu diesem Treffen einlädt.

Für Braunlage sei der Bahnanschluss nicht nur aus touristischer Sicht wichtig. Mit der Verbindung werde auch der öffentliche Personennahverkehr verbessert. Vor allem Wernigerode und Nordhausen seien besser erreichbar.

42 Millionen Euro

Zwar ist die Machbarkeitsstudie immer noch nicht offiziell veröffentlicht worden, mittlerweile liegt das Papier aber der GZ vor. In dem Gutachten ist untersucht worden, wie der Bahnanschluss realisiert werden kann. Insgesamt wird in der Studie von Investitionen von 42 Millionen Euro ausgegangen. Die Fachleute der Firma DB Realistics gehen von 260.000 Ticketverkäufen und Einnahmen von 3,7 bis 4,4 Millionen Euro auf der neuen Strecke aus.

Diese neue Verbindung soll an die Bahnstrecke zwischen Elend und Sorge im Bereich der Wiese am Gieseckenbleek angeschlossen werden. So kann dann künftig von Braunlage über Elend der Brocken und Wernigerode erreicht werden und über Sorge Nordhausen sowie die Selketalbahn mit Quedlinburg als Endpunkt.

Am alten Forstamt vorbei

Von der Wiese am Gieseckenbleek, auf der unter anderem das Event „Rocken am Brocken“ veranstaltet wird, soll die Bahnstrecke nach Braunlage zunächst an der B27 entlang führen. Etwa 400 Meter nach der Querung der Bremke verlassen die Gleise den Bereich der B27 und sollen dann kurz vor dem ehemaligen Forstamt nordwestlich in Richtung Glashüttenweg verlaufen.

Dann geht die Strecke einige Zeit parallel zu diesem beliebten Wanderweg. Danach sollen die Gleise leicht bergab in einem Bogen in Richtung Verlobungswiese verlegt werden, die im südöstlichen Bereich leicht berührt wird. Danach soll schließlich der Bahnhof erreicht werden, der dreigleisig leicht oberhalb des Großparkplatzes gegenüber des Eisstadions errichtet werden soll.

Neben Frank Uhlenhaut als Geschäftsführer der Ein-Harz-Gesellschaft sitzen der Halberstädter Landrat Thomas Balcerowski, der auch HSB-Aufsichtsratsvorsitzender ist, HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller und Bürgermeister Wolfgang Langer auf dem Podium.

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