So soll die Bahnstrecke innerhalb Braunlages verlaufen
Ein Bahnhof mit drei Gleisen und Wasserversorgung soll nach der Machbarkeitsstudie in Braunlage entstehen. Foto: Frank Drechsler
Die Bahnstrecke von Elend nach Braunlage soll ein ganzes Stück an der B27 entlang führen. Doch wie geht es dann weiter? Das Ergebnis steht jetzt fest.
Braunlage. Für Bürgermeister Wolfgang Langer steht fest, dass mit der Info-Veranstaltung zum Bahnanschluss Braunlages am heutigen Mittwoch um 17 Uhr in der „Tenne“ ein klares Signal der Region gesendet werden soll. Zahlreiche Bürgermeister, Kommunalpolitiker und Vertreter aus der Wirtschaft hätten bereits zugesagt, teilt auf Anfrage Frank Uhlenhaut, der Geschäftsführer der Ein-Harz-Gesellschaft mit, die zu diesem Treffen einlädt.
Das sagt die Machbarkeitsstudie
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42 Millionen Euro
Zwar ist die Machbarkeitsstudie immer noch nicht offiziell veröffentlicht worden, mittlerweile liegt das Papier aber der GZ vor. In dem Gutachten ist untersucht worden, wie der Bahnanschluss realisiert werden kann. Insgesamt wird in der Studie von Investitionen von 42 Millionen Euro ausgegangen. Die Fachleute der Firma DB Realistics gehen von 260.000 Ticketverkäufen und Einnahmen von 3,7 bis 4,4 Millionen Euro auf der neuen Strecke aus.
Machbarkeitsstudie wird vorgestellt
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Am alten Forstamt vorbei
Von der Wiese am Gieseckenbleek, auf der unter anderem das Event „Rocken am Brocken“ veranstaltet wird, soll die Bahnstrecke nach Braunlage zunächst an der B27 entlang führen. Etwa 400 Meter nach der Querung der Bremke verlassen die Gleise den Bereich der B27 und sollen dann kurz vor dem ehemaligen Forstamt nordwestlich in Richtung Glashüttenweg verlaufen.
Von Niedersachsen aus auf den Brocken
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Neben Frank Uhlenhaut als Geschäftsführer der Ein-Harz-Gesellschaft sitzen der Halberstädter Landrat Thomas Balcerowski, der auch HSB-Aufsichtsratsvorsitzender ist, HSB-Geschäftsführerin Katrin Müller und Bürgermeister Wolfgang Langer auf dem Podium.
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