Tod in der Innerstetalsperre
Tagelang suchen Einsatzkräfte nach dem Vermissten. Foto: Leifeld
Mehrere Wochen suchen Polizei und DLRG in der Innerstetalsperre nach einem vermissten 40-Jährigen. Spaziergänger entdecken dann die Leiche.
Ende Juni kommt es an der Innerstetalsperre bei Langelsheim zu einem dramatischen Badeunfall: Ein 40-Jähriger aus Langelsheim verschwindet beim Schwimmen mit seiner Frau unter Wasser. Augenzeugen berichten, dass er plötzlich nicht mehr an ihrer Seite ist und untergeht. Schnell Alarm ausgelöst, rücken Einsatzkräfte aus. Taucher, Boote, Drohnen, Suchhunde und Angehörige der Wasserrettung sind über Stunden hinweg im Einsatz. Doch trotz intensiver Bemühungen bleibt der Mann zunächst verschwunden, die Suche erweist sich als äußerst schwierig.
Mehrere Tage vergehen, die Angehörigen und Rettungskräfte hoffen auf ein gutes Ende. Die DLRG-Ortsgruppe investiert allein Hunderte Stunden in die Suche. Doch der Körper taucht nicht auf. Man vermutet, er könnte sich an Hindernissen im Wasser verfangen haben.
Zweieinhalb Wochen nach dem Unglück wird das Schicksal offenbar: Spaziergänger entdecken am Nordufer der Talsperre einen treibenden Körper. Die sofort alarmierte DLRG birgt die Leiche. Nach polizeilicher Identifikation handelt es sich um den vermissten 40-Jährigen. Damit endet die Suche mit trauriger Gewissheit. Die genauen Umstände des Todes bleiben unklar. Offizielle Stellen gehen von einem Unglücksfall aus. Eine weitere Untersuchung bleibt aus.
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