Bad Harzburger „Werner“: So sieht es aktuell auf der Baustelle aus
Die WvS-Baustelle hat sich in den vergangenen Wochen optisch kaum verändert, außer, dass der Kran mittlerweile abgebaut ist. Das liegt daran, dass jetzt innen gearbeitet wird. Foto: Landkreis Goslar/Jens Dunemann
Die Bauarbeiten am Anbau ans Bad Harzburger Werner-von-Siemens-Gymnasium gehen in die nächste Phase. Was Bauzeit und -kostenrahmen angeht, hat der Landkreis Goslar als Schulträger und Bauherr Positives zu berichten.
Bad Harzburg. Nun auch mal gute Nachrichten von der Baustelle am Bad Harzburger Werner-von-Siemens-Gymnasium (WvS): Im Zuge der geplanten Erweiterung der Schule war es in der Vergangenheit bekanntlich mehrfach zu Verzögerungen und zum Jahreswechsel dann zu einer regelrechten Kostenexplosion gekommen. Weitere Hiobsbotschaften sind in der Folge aber glücklicherweise ausgeblieben. Nach jetzigem Stand bleiben sowohl Bauzeit als auch -kosten im Rahmen, teilt der Landkreis Goslar als Bauherr und Schulträger mit.
Die Rohbauarbeiten für den Anbau des Gymnasiums seien mittlerweile abgeschlossen. Der Kran auf dem Schulhof wurde abgebaut. Derzeit erfolge der Einbau der Fassadenelemente, parallel dazu würden die Arbeiten der Ausbaugewerke laufen. Sie umfassen unter anderem die technische Gebäudeausrüstung, den Innenausbau sowie die abschließende Gestaltung der Außenanlagen, teilt der Landkreis mit. Denn auch auf dem Schulhof wird es durch den Anbau einige optische Veränderungen geben.
1400 Quadratmeter zusätzlich
17,3 Millionen Euro kostet das Projekt Schul-Erweiterung, ganz am Anfang war mal mit 9,2 Millionen Euro gerechnet worden. Im Februar hatte der Kreistag der Deckung der Mehrkosten zugestimmt. Das vorhandene Budget sei nun ausreichend, um die vorgesehenen Maßnahmen wie geplant umsetzen zu können, heißt es. Weitere Bauzeitverschiebungen seien dem Landkreis nicht bekannt. Mit einer Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist im Juni kommenden Jahres zu rechnen.
Wie berichtet erhält das WvS, an den Schülerzahlen gemessen immerhin noch die zweitgrößte Schule im Landkreis, durch den Anbau 1400 Quadratmeter Nutzfläche hinzu. Es entstehen nicht nur neue Klassen- und Funktionsräume, sondern mit einem Atrium soll auch ein neuer, „echter“ Eingangsbereich geschaffen werden. Darüber hinaus wird das Altgebäude mittels eines Fahrstuhls barrierefrei erschlossen. Der neue Gebäudeteil entsteht zwischen dem bisherigen Hauptgebäude mit Klassenräumen und Verwaltung, der Aula sowie dem Sportbereich und der Cafeteria.
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