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Winterpause beendet

GZ Plus IconArbeiten an der B27 in Braunlage gehen weiter: Wo wird gesperrt?

Für die B27-Baustelle in der Lauterberger Straße in Braunlage ist die Winterpause ab Montag, 2. März, beendet.

Für die B27-Baustelle in der Lauterberger Straße in Braunlage ist die Winterpause ab Montag, 2. März, beendet. Foto: Nachtweyh

Im März endet die Winterpause auf der B27-Baustelle in der Ortsdurchfahrt Braunlage, die Sanierungsarbeiten werden fortgesetzt. Wo sind dieses Mal Straßen gesperrt?

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Von Berit Nachtweyh
Sonntag, 01.03.2026, 04:00 Uhr
Die Winterpause auf der B27-Baustelle ist beendet, im März soll die Arbeiten fortgesetzt werden. Das hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr jetzt angekündigt. Im Spätsommer vorigen Jahres hatten die notwendigen Bauarbeiten zur Sanierung der B27-Ortsdurchfahrt begonnen (siehe Faktenkasten). Gearbeitet wurde bis zum Wintereinbruch Anfang Dezember. Als das Wetter es nicht mehr zuließ, war die Baustelle zum Ende des Jahres zurückgebaut und in die Winterpause geschickt worden. Es handelt sich bei dem Vorhaben um eine Gemeinschaftsmaßnahme zwischen der Stadt Braunlage, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Geschäftsbereich Goslar, örtlichen Versorgern und den Städtischen Betrieben Braunlage (SBB). Von Montag, 2. März, bis Freitag, 6. März, werde die Baustelle im ersten Abschnitt wieder neu eingerichtet, so die Landesbehörde. Die geplanten und begonnenen Arbeiten gehen weiter. Es müssen nach Angaben von SBB und städtischem Bauamt unter anderem noch die Gossen und Straßenbegrenzungen gesetzt werden. Auch die Fahrbahn selbst war für den Winter nur provisorisch hergerichtet worden und muss noch erneuert werden.
Bis zum Wintereinbruch Anfang Dezember wird auf der B27-Baustelle in Braunlage noch gearbeitet.

Bis zum Wintereinbruch Anfang Dezember wird auf der B27-Baustelle in Braunlage noch gearbeitet. Foto: Archiv/Nachtweyh

Sperrungen bis Oktober

Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten ist erneut mit Straßensperrungen verbunden, die wiederrum für den Anliegerverkehr innerörtliche Umleitungen nach sich ziehen. Über folgende Sperrungen informiert die Landesbehörde aktuell und fügt hinzu, dass witterungsbedingte Änderungen möglich sind: vom 2. März bis voraussichtlich 30. Oktober wird der B27-Abschnitt von der Bahnhofstraße bis zur Lederhecke gesperrt, vom 9. März bis voraussichtlich 29. Mai der Bereich Bahnhofsstraße, vom 30. März bis voraussichtlich 30. Oktober der Abschnitt zwischen Lederhecke bis zur Stichstraße Am Steinfeld (inklusive des nördlichen Einmündungsbereichs Am Steinfeld) und vom 1. Juni bis voraussichtlich 30. Juni die Stichstraße Am Steinfeld bis Hausnummer 31/36. Die Erreichbarkeit der Grundstücke im direkten Baufeld sei für Anwohner fußläufig gewährleistet, heißt es in der Mitteilung weiter. Anwohnerparkplätze werden in der Lauterberger Straße in Richtung Bad Lauterberg von Haus Nummer 37 bis zur Einmündung Am Zoll ausgewiesen. Um erhöhte Vorsicht wird seitens der Behörde gebeten. In allen anderen Bereichen könne der Anliegerverkehr mit Rücksicht auf den Baustellenverkehr passieren, heißt es weiter. Für den übrigen Verkehr sollen wie gehabt innerörtliche Umleitungen entsprechend ausgeschildert werden.

Internetseite für Baustelle

Der aus Richtung Osten kommende Fern- und Durchgangsverkehr werde wie schon vor der Winterpause großräumig über Blankenburg umgeleitet, um die Belastung in Braunlage zu verringern. Die Gesamtkosten für diesen ersten Bauabschnitt belaufen sich nach Angaben der Landesbehörde auf etwa 3 Millionen Euro, davon werden etwa 1,1 Millionen Euro vom Bund getragen.

Für die Gesamtmaßnahme hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine eigene Internetseite eingerichtet, die über die Homepage der Behörde zu finden ist. Auf der Webseite sind aktuelle Informationen und Kontakte angegeben.

Hintergrund

Die insgesamt zu sanierende Strecke der Bundesstraße 27 beträgt etwa 2370 Meter und führt einmal durch die Innenstadt von Braunlage. Folgende Arbeiten sind nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr unbedingt erforderlich: die Erneuerung des Regen- und Schmutzwasserhauptkanals und Grundstücksanschlussleitungen, die Erneuerung der Trinkwasser- und Stromleitungen sowie der Ausbau der Fahrbahn samt Nebenflächen und Zufahrten.

Um die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering wie möglich zu halten und insbesondere die Herausforderungen der Ortslage für die Bauzeit zu berücksichtigen, wird die Maßnahme in mehrere Abschnitte unterteilt, voraussichtlich werden es fünf sein. Die zur Verfügung stehende Bauzeit ist aufgrund der Witterungsverhältnisse im Oberharz stark eingeschränkt, so die Behörde. Deshalb erstreckt sich die Dauer der Gesamtmaßnahme voraussichtlich auf sechs Jahre.

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