Dieser Mann will noch lange nicht zum alten Eisen gehören
Immer noch hellwach: Jakub Wiecki (l.) will an seine starke Punkteausbeute aus der vergangenen Saison anknüpfen. Foto: Drechsler
Jakub Wiecki geht in seine achte Saison beim Eishockey-Regionalligisten Harzer Falken. Der 37-Jährige spielt in den Planungen von Trainer Jan Bönning ein besondere Rolle.
Jetzt ist er der älteste Feldspieler im Aufgebot der Harzer Falken. Jakub Wiecki (37) hat seinen Vertrag beim Eishockey-Regionalligisten um ein weiteres Jahr verlängert und will in seiner achten Saison am Wurmberg beweisen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
„Charakterspieler“ bleibt den Harzer Falken treu
Derzeit ist der Angreifer nach dem Abgang von Petr Chaloupka der einzige im Falken-Kader, der noch in den 1980er-Jahren geboren ist. Dass auch im fortgeschrittenen Eishockeyalter Top-Leistungen möglich sind, zeigte Wiecki in der vergangenen Saison. Diese war rein von der Ausbeute seine bisher beste in Braunlage, gelangen ihm in 29 Punktspielen doch 34 Scorerpunkte, darunter 15 Tore. Eine Rolle mag neben der geballten Routine auch gespielt haben, dass der ehemalige DEL-2-Spieler endlich einmal von schwereren Verletzungen verschont blieb und vor allem mit Ville Sivonen einen kongenialen Partner fand. So soll es weitergehen.
Ein Schwede schließt bei den Harzer Falken die Reihen
Auch in den Planungen von Jan Bönning spielt Wiecki eine besondere Rolle, wie aus einer Mitteilung des Vereins hervorgeht. „Seine Qualität, Erfahrung, Ruhe und sein Spielverständnis sind sehr wertvolle Elemente für uns“, äußert sich der Falken-Trainer. „Gerade unsere jungen Spieler können sich einiges von ihm abschauen und lernen.“ Er sei überzeugt, so Bönning weiter, dass Wiecki weiter „eine wichtige Rolle bei uns einnehmen wird“. Das erwartet auch Falken-Vorstandsmitglied Moritz Langer: „Jakub ist seit Jahren eine echte Konstante in unserem Team. Er hat sich zu einem echten Leader innerhalb der Mannschaft entwickelt.“
Harzer Falken: Neuer Stürmer fix, Spielplan liegt vor
Der Angreifer selbst versprüht ungebrochenen Ehrgeiz. „Vor uns liegt eine Saison mit spannenden Veränderungen und neuen Herausforderungen. Ich bin hoch motiviert, gemeinsam mit dem Team alles zu geben.“
Mit dem Verbleib von Wiecki ist der Falken-Kader fast komplett. Lediglich die letzte freie Stelle im Angriff und die Position des dritten Torhüters sind noch zu besetzen, für die Hendrik Lohde und Mario d‘Antuono als heißeste Kandidaten gelten. Bleibt Letzterer, dann wäre Wiecki zumindest nicht der älteste Spieler im Falken-Kader. Der Keeper ist inzwischen 42 Jahre alt.
Der Kader der Harzer Falken
Zugänge: Leon Grothe (Salzgitter Icefighters 1b), Jordan Stallard (Hull Seahawks), Luis Jäckle (SC Riessersee), Niklas Heyer (Herne Miners), Richard Samigullin (Eagles Essen-West), Reko Pohjamo (Bayreuth Tigers), Markus Magnusson (Háromszéki Ágyúsok)
Tor: Adam Gerhardt, Leon Grothe
Abwehr: Diarmad DiMurro, Patrik Franz, Luis Jäckle, Niklas Heyer, Maximilian Droick, Nico Ehmann, Markus Magnusson
Angriff: Nicolas Korbel, Ales Kosnar, Filip Mrava, Regan Nagy, Ville Sivonen, Jordan Stallard, Richard Samigullin, Davide Vinci, Martin Benes, Jakub Wiecki
Trainer: Jan Bönning
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