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Warnstreik bei Straßenmeisterei: Worauf Fahrer achten sollen

Die Straßenmeistereien in Niedersachsen legen ihre Arbeit nieder.

Die Straßenmeistereien in Niedersachsen legen ihre Arbeit nieder. Foto: Lars Penning/dpa

Obacht auf Niedersachsens Straßen: Viele Straßenmeistereien legen die Arbeit nieder. Welche Auswirkungen das für Autofahrer in der Region hat.

Von dpa Dienstag, 03.02.2026, 16:10 Uhr

Hannover. Wer mit dem Auto in Niedersachsen unterwegs ist, muss sich bis Donnerstag auf Umwege und schlecht geräumte Straßen einstellen. „Wir raten dazu, witterungsangepasst zu fahren und mehr Zeit für die Wege zur Arbeit einzuplanen“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Wegen eines Warnstreiks bei den Straßenmeistereien sind einige Brücken sowie Tunnel gesperrt, außerdem gibt es Einschränkungen im Winterdienst.

Behörde und Gewerkschaft vereinbarten nach eigenen Angaben einen Notdienst, damit die wichtigsten Straßen trotzdem geräumt werden. „Je nach Witterung kann es jedoch zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen“, warnt die Behörde. Wer auch mit Bus und Bahn zum Ziel komme, sollte sein Auto besser stehen lassen.

Welche Brücken und Tunnel am Mittwoch und Donnerstag betroffen sind:

  • Die Schwingeklappbrücke bei Stade (Landesstraße 111) ist gesperrt.
  • Die Jann-Berghaus-Brücke in Leer ist für Autos und Lastwagen gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke weiter überqueren.
  • Der Wesertunnel im Landkreis Wesermarsch (Bundesstraße 437) ist teilweise gesperrt. Eine Fahrspur Richtung Bremerhaven ist dicht, die Geschwindigkeit für beide Fahrtrichtungen ist auf 60 Kilometer pro Stunde herabgesetzt.
  • Der Tunnel Bovenden (Landkreis Göttingen, Bundesstraße 3) ist geschlossen.
  • Der Butterbergtunnel (Landkreis Göttingen, Bundesstraße 241) ist geschlossen.
  • Der Hasselkopftunnel (Landkreis Goslar, Bundesstraße 4 /242) ist geschlossen.
Wegen des Warnstreiks kann auf den Straßen der Winterdienst ausfallen.

Wegen des Warnstreiks kann auf den Straßen der Winterdienst ausfallen. Foto: Lars Penning/dpa

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