Regen und Schmelzwasser haben die Talsperren der Harzwasserwerke nach langer Trockenheit wieder gefüllt. Allerdings liegen die Werte deutlich unter dem Durchschnitt.
Die sechs Westharzer Talsperren weisen einen unterdurchschnittlichen Füllstand auf, weil der Winter zu trocken war. Die Trinkwasserversorgung ist dennoch sicher.
Angesichts sinkender Grundwasserstände auch in der Region plädiert der Grünen-Kreisverband Goslar für mehr Ressourcenschutz und wendet sich gegen den Bau weiterer Stauseen.
Wie kommen die Talsperren mit dem vielen Schmelzwasser klar? Überlauf sei nicht zu befürchten, hieß es. Aber an der Granetalsperre gab es einen mysteriösen „Peak“.
An der Okertalsperre könnte ein neues Kombi-Kraftwerk entstehen. Für ein Forschungsprojekt unter Federführung der TU Clausthal übergab die niedersächsische Europa-Ministerin beim Treffen auf der Staumauer einen Förderbescheid über 1,1 Millionen Euro.
So wenig Regen wie derzeit hat es in Clausthal-Zellerfeld in keinem Frühjahr seit 1857 gegeben. Das melden die Harzwasserwerke, deren Talsperren aktuell nur unterdurchschnittlich gefüllt sind. Die Versorgung mit Trinkwasser sei dennoch gesichert.
Bei den Harzwasserwerken, Niedersachsens größtem Trinkwasserversorger und Betreiber der sechs Westharzer Talsperren, ändert sich die Eigentümerstruktur. Zwei Betriebe aus Hannover und Hamburg steigen aus, ein anderer steigt ein.