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Fußball-Bundesliga

Nach Grifo-Rekord: Leverkusen verspielt Sieg in Freiburg

Es war ein packendes Duell zwischen Freiburg und Leverkusen.

Es war ein packendes Duell zwischen Freiburg und Leverkusen. Foto: Achim Keller/dpa

Bayer Leverkusen liegt nach zweimaligem Rückstand beim SC Freiburg auf Siegkurs. Doch die Badener schlagen spät zurück. Vincenzo Grifo trifft historisch, Alejandro Grimaldo sehenswert.

Von Christoph Lother, dpa Samstag, 07.03.2026, 17:40 Uhr

Freiburg. Bayer Leverkusen hat wichtige Punkte im Kampf um die Königsklasse liegen gelassen, der SC Freiburg seine starke Heimserie gerade noch aufrechterhalten. Die Werkself musste sich bei den Badenern in einem sehenswerten Spiel mit einem 3:3 (2:2) begnügen und liegt in der Fußball-Bundesliga weiter drei Zähler hinter den Champions-League-Plätzen. Freiburg verhinderte durch ein spätes Tor die erste Niederlage im eigenen Stadion seit dem 1:3 gegen den FC Augsburg am ersten Spieltag und bleibt Achter.

Vincenzo Grifo (34. Minute), der zum Freiburger Rekordtorschützen Nils Petersen aufschloss, und Yuito Suzuki (43.) brachten den SC zweimal in Führung. Bayer glich durch Christian Kofane (37.) und Alejandro Grimaldo (45.+3) jeweils aus, ehe Martin Terrier (52.) die Partie vor 34.100 Zuschauern vollends drehte. Freiburg schlug durch Matthias Ginter (86.) aber noch mal zurück und hätte in der Schlussphase sogar fast noch das 4:3 erzielt.

Grifo holt Petersen ein - Grimaldo trifft sehenswert

Die Leverkusener hatten zunächst etwas mehr vom Spiel. Wenn die Freiburger nach vorn kamen, waren sie aber brandgefährlich. Die zuletzt gesperrten Niklas Beste und Johan Manzambi waren wieder Aktivposten im Mittelfeld des SC. 

Vincenzo Grifo erzielte sein 105. Pflichtspieltor für Freiburg.

Vincenzo Grifo erzielte sein 105. Pflichtspieltor für Freiburg. Foto: Achim Keller/dpa

Manzambi war auch am 1:0 beteiligt. Der junge Schweizer trieb den Ball mit großen Schritten Richtung Gäste-Tor, Kapitän Christian Günter servierte flach von der linken Seite - und Grifo erlöste sich mit seinem Rekord-Treffer. Der 32-Jährige schoss den Ball kurioserweise gegen seinen eigenen rechten Fuß, von wo er in hohem Bogen ins Netz flog. Seit Mitte Januar hatte Grifo auf diesen Treffer gewartet. Nun steht er bei 105 Pflichtspieltoren für Freiburg - und teilt sich mit Ex-Profi Petersen die Spitze der ewigen SC-Torjägerliste.

Die Freiburger Führung eröffnete eine heiße Phase, in der die Leverkusener gleich zweimal eiskalt zurückschlugen. Zunächst traf Kofane mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze zum 1:1. Kaum hatte Suzuki die Gastgeber nach einer guten Hereingabe von Philipp Treu und starker Übersicht von Igor Matanovic wieder nach vorn gebracht, versenkte Grimaldo einen seiner gefürchteten Freistöße im linken Winkel zum erneuten Ausgleich.

Schlug wieder mal per Freistoß zu: Bayers Alejandro Grimaldo.

Schlug wieder mal per Freistoß zu: Bayers Alejandro Grimaldo. Foto: Achim Keller/dpa

Ginter in der Schlussphase im Mittelpunkt

So munter die erste Halbzeit war, so flott begann auch die zweite. Bayer ging per Konter erstmals in Führung. Kofane bediente Terrier und der ließ SC-Keeper Noah Atubolu mit einem strammen Schuss keine Chance. Nur zwei Minuten später hätte der umtriebige Kofane sogar erhöhen können, sein Kopfball aus wenigen Metern war aber viel zu unplatziert.

Die Freiburger bemühten sich darum, zumindest noch einen Zähler im Breisgau zu behalten. Ein Schuss von Manzambi flog knapp am linken Pfosten vorbei (62.), ansonsten war das Team von Trainer Julian Schuster oft nicht zwingend genug. Kurz vor dem Ende köpfte Ginter nach einer Flanke von Derry Scherhant dann doch noch zum 3:3 ein. Ein weiteres Tor des Verteidigers in der wilden Schlussphase wurde wegen Abseits nicht gegeben.

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