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Kommunalwahl

Linke: „Anlass zum Feiern gab es genug“

Linken-Co-Chef Thorben Peters hat derzeit viele unerfahrene Politiker und Politikerinnen in seiner Partei.

Linken-Co-Chef Thorben Peters hat derzeit viele unerfahrene Politiker und Politikerinnen in seiner Partei. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Die Partei hat ihr Ergebnis im Vergleich zu der vorherigen Wahl mehr als verdoppelt. Was bedeutet das für die Landtagswahl in einem Jahr?

Von dpa 14.09.2026, 14:50 Uhr

Hannover. Die Linke in Niedersachsen jubelt über das Wahlergebnis bei der Kommunalwahl. „Anlass zum Feiern gab es für uns auf jeden Fall genug“, sagte der Co-Landesvorsitzende Thorben Peters. Im Schatten des Aufschwungs der AfD und des Wahlsieges der CDU konnte sich auch die Linke gegenüber der vorherigen Kommunalwahl deutlich verbessern.

Landesweit erhielt die Linke 6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren waren es noch 2,8 Prozent. „Als Linke fühlen wir uns als einer der großen Wahlgewinner“, sagte Peters. Ziel für die Kommunalwahl seien 5 Prozent gewesen. Laut eigener Zählung errang die Partei mehr als 400 Mandate. Das sei auch ein „kräftiger Rückenwind“ für die Landtagswahl im kommenden Jahr.

Landesregierung 2027?

Derzeit ist die Partei nicht im niedersächsischen Landtag vertreten. Bei der Wahl in einem Jahr schließt die Partei nun auch eine Regierungsbeteiligung nicht aus. „Eine Gesprächseinladung würden wir annehmen“, sagte Peters mit Blick auf die SPD und die Grünen.

Der Weg zu dem guten Ergebnis sei dabei eine „sehr wuselige Angelegenheit“ gewesen, sagte Peters. Nach der Abspaltung des BSW habe rund ein Drittel der Kreisverbände brach gelegen, nun steuere die Partei auf 11.000 Mitglieder zu. Parteimitglieder seien „teilweise völlig ohne Erfahrung, wie eine Kommunalwahl zu organisieren ist“. Für Mandatsträger und -trägerinnen würden jetzt Schulungen angeboten.

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