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Spaß-Wettbewerb

GZ Plus IconIn Schulenberg fliegen die Weihnachtsbäume durch den Schnee

An Klausis Hütte in Schulenberg versammeln sich am Samstag Teilnehmer und Zuschauer des Weihnachtsbaum-Weitwerfens. Bei den Damen siegt Sylvia Schock (an der Startlinie).

An Klausis Hütte in Schulenberg versammeln sich am Samstag Teilnehmer und Zuschauer des Weihnachtsbaum-Weitwerfens. Bei den Damen siegt Sylvia Schock (an der Startlinie). Foto: Nachtweyh

Im Schneegestöber fliegen in Schulenberg die ausgedienten Weihnachtsbäume durch die Luft: Zum vierten Mal wird der originelle Weitwurf an Klausis Hütte veranstaltet. Knapp 20 Männer, Frauen und Kinder machen mit. Wer wirft den Baum am weitesten?

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Von Berit Nachtweyh
Montag, 13.01.2025, 04:00 Uhr
Zum vierten Mal haben die Schulenberger am Samstagnachmittag ihren Weihnachtsbaum-Weitwurf-Wettbewerb veranstaltet. „Zwei Mal schon vor Corona und jetzt das zweite Mal nach Corona“, sagt Organisator Detlef Henke. Doch nach dem Wintereinbruch vom Donnerstag waren die Vorbereitungen für den Spaß-Wettstreit noch nie so zeitintensiv wie dieses Jahr. Stundenlang hatte Stefan Piller die Wurffläche vor Klausis Hütte am Minigolfplatz frei gefräst, um möglichst optimale Bedingungen zu schaffen.
Stefan Piller vom Organisationsteam erklärt dem Fernsehteam, wie aufwendig die Vorbereitungen waren.

Stefan Piller vom Organisationsteam erklärt dem Fernsehteam, wie aufwendig die Vorbereitungen waren. Foto: Nachtweyh

Wie viele Teilnehmer sich einfinden würden, das wisse man vorher nie, sagt Henke. Denn mitmachen kann jeder – auch ganz spontan. Es gab drei Startergruppen: Männer, Frauen und Kinder. „Für sie liegen drei unterschiedlich große und schwere Bäume bereit“, erklärt Schiedsrichter Dietmar Böhm, alles ausgediente Weihnachtsbäume wohlgemerkt. Der Männer-Baum, eine Harzer Fichte, stand bis vor kurzem noch geschmückt vor der Feuerwehr, der Frauen-Baum und der kleine Kinder-Baum wurden von privat zur Verfügung gestellt.

Wettbewerb bei Schneefall

Pünktlich zum Beginn des Wettbewerbs hatte es in Schulenberg zu schneien begonnen. Doch etliche Teilnehmer und Zuschauer hatten sich inzwischen an Klausis Hütte eingefunden. Neun Männer, acht Frauen und zwei Kinder traten nacheinander an die Startlinie.
Thorsten Böhm (l.) kürzt den Frauen-Baum noch etwas, damit das Gewicht stimmt.

Thorsten Böhm (l.) kürzt den Frauen-Baum noch etwas, damit das Gewicht stimmt. Foto: Nachtweyh

„Ob der Baum geworfen oder geschleudert wird, ist egal“, erläuterte Dietmar Böhm das Reglement. Die Weitenmessung, für die er selbst mit seinem Sohn Thorsten verantwortlich war, erfolgte an einem auf dem Stamm markierten Punkt. Somit sei es also nebensächlich, wie der Baum auf der Wettkampffläche zum Liegen kommt. Die 19 Teilnehmer schleuderten oder warfen die Nadelbäume nach Kräften durch den Schnee, begleitet und angefeuert durch den Beifall der umstehenden Zuschauer. Der Wettbewerb der Frauen mussten am Ende sogar durch ein Stechen entschieden werden. Das gewann Sylvia Schock vor Astrid Ritter, bei den Männern siegte der Neu-Schulenberger Lucas Schubert mit einer Weite von 6,15 Meter. Bei den Kindern teilten sich die Brüder Liam und Mika das Siegerpodest.
Liam wirft den Kinder-Baum, bekommt viel Beifall und einen Preis.

Liam wirft den Kinder-Baum, bekommt viel Beifall und einen Preis. Foto: Nachtweyh

Fernsehteam ist dabei

Natürlich gab es auch eine Siegerehrung, bei der alle Teilnehmenden einen kleinen Überraschungspreis erhielten. „Es geht ja in erster Linie um den Spaß“, meint Detlef Henke, und auch um das gesellige Beisammensein bei Heißgetränken und Schmalzbrot. Begleitet wurde der Weihnachtbaum-Weitwurf auch von einem Sat1-Fernsehteam, der Beitrag soll am Montag im Regionalprogramm ab 17.30 Uhr gesendet werden.

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