Volt präsentiert die Kandidaten für den Kreistag
Die Volt-Kreistagskandidaten (v.l.): Stephanie Busch, Klaus-Peter Voß, Hagen Rabenstein (hinten), Peter Bergert, Bastian Busch und Nadine Filko. Foto: Privat
Mit sechs Kandidaten tritt die Partei Volt für den Kreistag in Goslar an. Darüber hinaus hat sie Bewerber für drei Stadträte nominiert.
Goslar. Die Partei Volt, die sich für ein vereintes Europa einsetzt, hat ausreichend Unterstützerunterschriften gesammelt. Sie tritt am 13. September erstmals bei Kommunalwahlen im Landkreis Goslar an.
Die Partei hat Bewerber für die Stadtratswahlen in Goslar, Seesen und Clausthal-Zellerfeld und für die Kreistagswahlen aufgestellt. Nur für den Kreistagskandidaten aus Seesen konnten nicht genügend Unterschriften gesammelt werden, berichtet Volt Goslar.
Neue politische Stimmen
„Eine Unterstützungsunterschrift ist keine Wahlentscheidung, aber sie ist ein starkes demokratisches Signal“, sagt Bastian Busch, Sprecher von Volt Goslar. „Sie sorgt dafür, dass neue politische Stimmen überhaupt auf dem Wahlzettel stehen können. Dafür sind wir sehr dankbar.“
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Volt kündigt an, im Wahlkampf „konkrete Lösungen für die Region“ in den Vordergrund zu stellen. Dabei gehe es um Themen wie eine moderne Verwaltung, eine bessere Mobilität, die wirtschaftliche Entwicklung, die Energiewende und die Gesundheitsversorgung. Als weitere Themen werden Bildung, Kultur, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe genannt.
Die Kreistagskandidaten: Nadine Filko ist Autorin, Moderatorin, Speakerin und Kommunikationsexpertin. Beruflich beschäftigt sie sich mit Zukunftsfragen, nachhaltiger Entwicklung und gesellschaftlichem Wandel.
Dr. Klaus-Peter Voß ist Diplom-Chemiker, seine Schwerpunkte liegen unter anderem bei der Energiewende, Balkon-Photovoltaikanlagen auch in der Altstadt, moderner Speicherinfrastruktur, Kreislaufwirtschaft, besseren Radwegen, Straßensanierung und mehr Aufenthaltsqualität in Goslar.
Peter Bergert wurde in Cottbus geboren, er zog in den 1990er Jahren nach Goslar. Er ist gelernter IT-Systemkaufmann und seit 26 Jahren in der Logistik-IT tätig.
Hagen Rabenstein wurde im Saarland geboren. Der Schreiner wuchs in Bayern auf und lebte einige Zeit in Thüringen. Mittlerweile ist er in Seesen zu Hause.
Stephanie Busch wurde in Oldenburg geboren und wuchs in Bad Zwischenahn auf, sie engagierte sich früh in der Jugendarbeit der katholischen Gemeinde. Nach einem Aufenthalt in den USA studierte sie Chemie und spezialisierte sich auf Partikelmesstechnik für
Wie wird der Landkreis attraktiver?
Materialproduktion, Rohstoffrecycling und Batteriespeicher.
Bastian Busch arbeitet als Softwareentwickler und lebt in Clausthal-Zellerfeld. Er ist Sprecher von Volt Goslar. Im Mittelpunkt steht für ihn, „wie der Landkreis attraktiver für junge Menschen und Fachkräfte wird, wie Mobilität verlässlicher und moderner gestaltet werden kann, wie Städte und Gemeinden lebenswerter werden und wie Verwaltung, Wirtschaft, Bildung und Daseinsvorsorge besser auf die kommenden Jahre vorbereitet werden“, heißt es in einer Mitteilung.
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Ziel von Volt sei es, „gute Lösungen aus anderen Städten und Regionen aufzugreifen, sie an Goslar, Seesen, Clausthal-Zellerfeld und den Landkreis anzupassen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort umzusetzen“.
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