Nach Blaulicht auf Torfhaus: So verlief die Rettung
Auf dem Torfhaus gab es viel Blaulicht zu sehen. Foto: Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld
Einsatz von Bergwacht, Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr am späten Freitagabend auf Torfhaus. Das ist bisher bekannt.
Torfhaus. Nachdem Wanderer am späten Freitagabend auf dem Torfhaus eine im Schnee liegende unterkühlte 14-Jährige gefunden hatten, riefen sie die Polizei. Das Mädchen befinde sich, laut den Goslarer Beamten, aktuell im Krankenhaus in stationärer Behandlung, aber ihr Zustand sei stabil. Zum Umstand, wie die Jugendliche dorthin kam und warum, möchte sich die Polizei nicht äußern. Was bisher bekannt ist: Die 14-Jährige stammt aus Hannover und habe sich weder verlaufen noch dort jemanden gesucht, so die Polizei gegenüber der GZ.
Was auf dem Torfhaus geschehen ist
Blaulicht flackert am Freitagabend auf Torfhaus im Schnee: Wanderer haben gegen 22 Uhr eine unterkühlte 14-jährige Jugendliche gefunden, bestätigt die Polizei Goslar gegenüber der GZ in der Nacht zu Samstag. Die Finder alarmierten umgehend die Rettungskräfte, die umgehend die Erstversorgung der verunfallten Minderjährigen übernahmen.

Auf dem Torfhaus liegt im Winter viel Schnee und es gibt auch keine Beleuchtung. Foto: Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld
Daraufhin rückten Bergwacht, Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr zu einem gemeinsamen Einsatz aus. Die Einsatzstelle sei mithilfe von All-Terrain-Vehicles (ATV) der Bergwacht ausgeleuchtet und zusätzliches Rettungsmaterial sei über die verschneiten Wege zum Unfallort transportiert worden, schildert das DRK Vienenburg. Die Jugendliche wurde anschließend mittels ATV und Akja, einem bootsförmigen Transportschlitten, zum Rettungswagen und dann in ein Krankenhaus transportiert, heißt es.
Polizei ermittelt
Ein besonderes Ereignis, wie etwa ein organisiertes Nachtrodeln, fand zu diesem Zeitpunkt auf Torfhaus nicht statt, so die Polizei Goslar im GZ-Gespräch. Warum sich die Jugendliche am späten Abend allein dort aufhielt, bleibt vorerst noch unklar.
Samstag öffnen die Skilifte
Schnee im Harz: Verkehrschaos, kleine Unfälle und Rodelfreuden
Der gesamte Verkehr wurde über Altenau und das Okertal geführt. Die Sperrung war bereits in den frühen Morgenstunden wieder aufgehoben.
Orientierugslos im Wald bei Hahnenklee
Bereits am späten Nachmittag musste die Feuerwehr in Hahnenklee ausrücken. Im Wald zwischen Hahnenklee und der Granetalsperre hatten Wanderer im Tiefschnee den Weg verloren und riefen den Notruf. Nach vier Stunden in der Kälte konnten sie schließlich zurück in den Ort gebracht werden. Unter ihnen war auch ein kleiner Junge, wie die Feuerwehr auf ihrer Facebookseite berichtet.
Dieser Artikel wird aktualisiert. (Stand: 4. Januar 2026, 10.20 Uhr)
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