Wie die Braunlager mit einer Suppenrunde die Gemeinschaft stärken
Zweimal im Monat lädt der Sozialfonds Braunlage zur Suppenrunde ins Gemeindehaus ein. Foto: Nachtweyh
Der Sozialfonds Braunlage lädt regelmäßig zur Suppenrunde ein. Hinter der Idee steckt ausschließlich ehrenamtliches Engagement für die Gemeinschaft. Funktioniert das?
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Sozialfonds Braunlage sucht neue Mitglieder

Auf einem Schild vor der Tür gibt der Sozialfonds bekannt, was es gibt. Foto: Nachtweyh
In riesigen Töpfen
Andreas Buchholz und Michael Gamenik sind die beiden festen Köche im Team, Unterstützung bekommen sie – wie in dieser Woche – von Christa Benne und Doris Achtermann, Frauke Schröder kümmert sich um das Drumherum. Alles ehrenamtlich. Gekocht wird zu Hause, denn dafür ist die Küche im Gemeindehaus zu klein. In riesigen Töpfen haben Christa Benne und Doris Achtermann ihre Harirasuppe mitgebracht, abgeschmeckt wird gemeinsam. „Das Rezept stammt von einem der Weltgebetstage“, erzählt Christa Benne. Gespannt warten die beiden Köchinnen nun darauf, wie ihre Suppe bei den Gästen ankommt – und ernten wenig später ausschließlich Lob.
Doris Achtermann (M.) und Christa Benne (l.) schmecken die Suppe in der Küche gemeinsam ab. Foto: Nachtweyh

Viel Gemüse und viele Gewürze: Das ist Harirasuppe. Foto: Nachtweyh
Plausch ist wichtig
Jeder, der zur Suppenrunde eintrifft, bringt Zeit mit. Es gibt kein Gedrängel an der Ausgabe. Der kleine Plausch vor, während und nach der Suppe ist für die meisten genauso wichtig wie die eigentliche Mahlzeit. Natürlich ist das Wetter ein Thema in dieser Woche – und selbstverständlich die schmackhafte orientalische Gemüsespeise auf dem Teller. Wie viel die Besucher im Anschluss etwa in die Spendendose geben, und ob überhaupt, ist für den Sozialfonds nicht wichtig. Wichtig ist, dass jeder sich willkommen und gut aufgehoben fühlt in der Suppenrunde.
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