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Der Startschuss fällt im März

GZ Plus IconHarzburger Straßenbauvorhaben werden Verkehr massiv beeinträchtigen

Auch in Westerode stehen mehrmonatige Straßenbauarbeiten an.

Auch in Westerode stehen mehrmonatige Straßenbauarbeiten an. Foto: Schlegel

Zwei Straßenbauvorhaben mit erheblichen Auswirkungen auf den Verkehr beginnen im März. Die GZ sagt, welche Bereiche betroffen sind, was es kostet und wie lange es dauert.

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Von Holger Schlegel
Mittwoch, 04.02.2026, 04:00 Uhr

Bad Harzburg/Westerode. Zwei Straßenbauvorhaben mit einem Volumen von zusammen 3,2 Millionen Euro und erheblichen Auswirkungen auf den Verkehr stehen an: Sofern das Wetter mitspielt, sollen ab März der obere Bereich der Straße Am Breitenberg und die Fasanenstraße in Westerode grundhaft erneuert werden. Die Arbeiten sollen bis November beziehungsweise Dezember dauern.

Beide Straßen haben es bitter nötig und zwar nicht nur wegen der durchlöcherten Fahrbahn, sondern auch wegen der maroden Unterwelt. Mit anderen Worten: Beide Straßen werden aufgerissen und alles, was an Kanälen und Leitungen dort liegt, erneuert. Inklusive der Hausanschlüsse. Wobei es doch Unterschiede gibt.

Fasanenstraße

Die Fasanenstraße liegt in Westerode, sie führt von der Einfahrt zum Sportplatz und zum Krodoland ins Dorf hinein. Im Volksmund würde man sagen, sie hat es hinter sich. Die Schlaglöcher sind tief, die Risse in der Fahrbahn lang.

Die Fasanenstraße hat tiefe Schlaglöcher und lange Risse.

Die Fasanenstraße hat tiefe Schlaglöcher und lange Risse. Foto: Schlegel

Trotz der Lage am Dorfrand hat sie allerdings eine ziemliche Bedeutung für den Verkehr. Von ihr zweigt eine der wenigen Zufahrten zum Neubaugebiet Im Kirchenfelde ab, außerdem werden Krodoland und Sportplatz von dort erreicht.

Aus diesem Grund werde im Kreuzungsbereich mit den Arbeiten begonnen, sagt Sören Teuber von der Conterra Planungs GmbH in Goslar, die die beiden Bauvorhaben im Auftrag der Stadt betreut. Der Bereich solle so schnell wie möglich wieder befahren werden können. Doch solange gesperrt ist, muss der Verkehr die große Runde über Bettingerode und die K46 nehmen. Später dann sollen Sportplatz und Co. via Kirchenfeld erreichbar sein, es soll dann eine provisorische Durchfahrt geben.

Insgesamt werden knapp 300 Meter Straße neu gebaut. Das geht nicht ohne Vollsperrungen. Aber die Anwohner sollen so oft als möglich zu ihren Grundstücken kommen. Dauern sollen die Arbeiten nach dem bisherigen Planungsstand bis in den Dezember. Die Kosten werden mit 1,7 Millionen Euro veranschlagt.

Am Breitenberg

Mit 1,5 Millionen Euro etwas günstiger, weil auch kürzer, ist die Maßnahme in der Straße Am Breitenberg. Wobei es nur der erste von drei Bauabschnitten ist. In jedem Jahr soll ein Abschnitt erneuert werden, die Gesamtlänge der Erneuerung liegt dann am Ende bei rund 800 Metern. Die Straße soll, wie auch die Fasanenstraße in Westerode, komplett aufgerissen werden. Dabei werden unter anderem alle Regen- und Schmutzwasserkanäle erneuert.

Am Breitenberg werden die Bauarbeiten in Höhe des Stadtstiegs und der Straße Am Elfenstein beginnen.

Am Breitenberg werden die Bauarbeiten in Höhe des Stadtstiegs und der Straße Am Elfenstein beginnen. Foto: Schlegel

Der erste Bauabschnitt beginnt im März in Höhe der Einmündung Am Stadtstieg. Von dort geht es dann auf einer Länge von 230 Metern den Berg hinauf, grob gesagt bis zum Einmündungsbereich Elfenstieg/Im Bleichetal. Auch hier muss je nach Stand der Bauarbeiten mit Vollsperrungen gerechnet werden, auf alle Fälle für den Durchgangsverkehr, mitunter aber auch für die Anwohner.

Die offizielle Umleitung führt „unten herum“, also durch Bündheim und Bad Harzburg. Wobei Ortskundige je nach Stand der Arbeiten sicherlich auch den Schleichweg über die Straße Am Elfenstein und die Waldstraße und den Lärchenweg wählen dürften.

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