Goslar: Feuerwehr und Bergwacht befreien Hund aus Felswand
Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht mussten sich in die Höhe von etwa acht bis zehn Metern begeben. Foto: Feuerwehr Goslar
Einsatz am Herzberger Teich am Dienstagnachmittag: Schäferhundmischling Pia steckt auf einer Felswand in etwa acht bis zehn Metern fest. Feuerwehr und Bergwacht rücken an.
Goslar. Ein ungewöhnlicher Einsatz für die Rettungskräfte in Goslar: Am Dienstagmittag meldeten Goslarer gegen 16.35 Uhr ihren Hund, der auf einer Felswand hinter einer Waldgaststätte am Herzberger Teich in Schwierigkeiten geraten war.
Abgerutscht in acht bis zehn Metern Höhe
Eine dreijährige Mischlingshündin namens Pia war die steile Felswand hinaufgeklettert und in etwa acht bis zehn Metern über dem Boden abgerutscht, berichtet Goslars Feuerwehrsprecher Michel Langlotz gegenüber der GZ. Da die Gefahr bestand, dass das Tier abstürzt, alarmierten die Besitzer die Rettungskräfte.

Einsatzkräfte der Bergwacht eilten ebenfalls zur Felswand. Foto: Feuerwehr Goslar
Unter dem Einsatzstichwort „Tier in Not“ rückten drei Fahrzeuge mit insgesamt 15 Feuerwehrkräften aus. Ausgestattet mit Absturzsicherungen kletterten die Helfer am Rand der Felswand hinauf, um zum Hund zu gelangen. Ein Feuerwehrmann sicherte das Tier mit einem Seil, um ein Abrutschen zu verhindern.
Unterstützt wurden die Feuerwehrkräfte von der Bergwacht Clausthal-Zellerfeld/Langelsheim, die mit sieben Einsatzkräften vor Ort war und alles vorbereitete, um die Hündin sicher nach unten zu bringen.
Nach knapp zwei Stunden konnten die Besitzer und Pia endlich wieder vereint werden.
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