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Instandsetzung nach Wasserschaden

GZ Plus IconWird die Harzburger Kita in der Burgstraße rechtzeitig fertig?

Die Schwellen, auf denen die Wände stehen, mussten ausgetauscht werden. Die alten waren vom Wasser stark beschädigt worden.

Die Schwellen, auf denen die Wände stehen, mussten ausgetauscht werden. Die alten waren vom Wasser stark beschädigt worden. Foto: Stadt Bad Harzburg

Seit Sommer ist die Kita Burgstraße wegen eines massiven Wasserschadens geschlossen. Nun laufen die Instandsetzungsarbeiten. Liegen sie im Zeitplan? Und im Kostenrahmen?

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Von Holger Schlegel
Samstag, 31.01.2026, 14:00 Uhr
Im Sommer musste die Kindertagesstätte in der Burgstraße geschlossen werden, nachdem Wasser ihr stark zugesetzt hatte (die GZ berichtete). Nun wird sie wieder instandgesetzt, und die Arbeiten liegen laut dem städtischen Bauamt aktuell sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen. Letzterer ist allerdings mit 1,5 Millionen Euro beträchtlich.

Gut ein Drittel dieser Summe zahlt die Versicherung für den reinen Wasserschaden. Den Rest trägt die Stadt, um das Gebäude energetisch und technisch auf einen neuen Stand zu bringen, wenn man es ohnehin bautechnisch anfassen muss.

370 Quadratmeter Wände sind neu beplankt worden. Das dient der Wärmedämmung, aber auch der Statik.

370 Quadratmeter Wände sind neu beplankt worden. Das dient der Wärmedämmung, aber auch der Statik. Foto: Stadt Bad Harzburg

Das Wasser war über einen längeren Zeitraum aus einer defekten Warmwasserleitung in den Boden gelangt und hatte von dort die Schwellen, auf denen die Wände stehen, geschädigt. Rund 60 Meter dieser Schwellen werden derzeit ausgetauscht, die Wände darüber neu verkleidet . Zusammen eine Fläche von rund 370 Quadratmetern. Aktuell arbeiten drei Gewerke in dem 1971 gebauten Gebäude: Zimmerleute für Schwellen und Wände, Fliesenleger sowie Stahlbauer. Letztere sind eingebunden, weil die Konstruktion durch zusätzliche Stahlrahmen ertüchtigt werden soll.

In den kommenden Wochen kommen die Heizungsbauer hinzu, zudem wird neuer Estrich eingebracht. Der komplette Fußboden wird auf einer Fläche von insgesamt rund 600 Quadratmetern neu gegossen.

Laut Bauamtsleiter Tobias Brandt und dem Leiter der städtischen Hochbauabteilung, Martin Etscheid, liegen die Arbeiten im Plan. Die Kita soll im Sommer wieder eröffnet werden.

Die fünf Gruppen – eine Krippengruppe, zwei Integrationsgruppen und zwei altersübergreifende Gruppen – sowie die 23 Mitarbeiter bleiben so lange auf andere Einrichtungen im Stadtgebiet verteilt. Dafür verfügt die Stadt über eine Sondergenehmigung, die allerdings zeitlich begrenzt ist. Bis zum Sommer besteht jedoch noch ausreichend Spielraum.

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