Millionen-Investition für Versorgung mit Trinkwasser
So soll der Hochbehälter einmal aussehen: Die Visualisierung zeigt, was die Harzwasserwerke in der Gemeinde Liebenburg vorhaben. Foto: Harzwasserwerke
Die Harzwasserwerke bauen mächtige Hochbehälter in der Gemeinde Liebenburg weiter aus. Nahe Döhren investieren sie einen zweistelligen Millionenbetrag.
Döhren. Der größte Hochbehälter-Standort der Harzwasserwerke entsteht in der Gemeinde Liebenburg bei Döhren. Die Bauarbeiten haben im Herbst begonnen, um die Kapazität der dort bereits bestehenden Anlage zu erweitern. Die Harzwasserwerke investieren damit nach eigenen Angaben weiter in die zuverlässige Trinkwasserversorgung Niedersachsens.
Wasserkamer für rund 20.000 Kubikmeter
Der neue Hochbehälter soll bis zu 20.000 Kubikmeter Trinkwasser speichern. Damit wächst die Gesamtkapazität des Standorts „Lewerberg“ auf rund 60.000 Kubikmeter, die zur Versorgung der Region Braunschweig/Wolfsburg dienen.
Das neue Bauwerk zeigt beeindruckende Dimensionen: Der Innendurchmesser der Wasserkammer beträgt etwa 50 Meter, die Wände der Wasserkammer werden bis zu 14 Meter hoch sein. Etwa 60 Prozent des Bauwerks befinden sich aber unter der Erdoberfläche. Das Investitionsvolumen beläuft sich laut Harzwasserwerke auf eine Gesamtsumme „im unteren zweistelligen Millionenbereich“.
Hochbehälter sind ein wichtiger Bestandteil der Trinkwasserversorgung. Sie dienen als Zwischenspeicher und zur Druckregulierung im Netz – und sichern so, dass Trinkwasser jederzeit in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht.
Copyright © 2025 Goslarsche Zeitung | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.