Neuer Roman von Marco Rieck-Assmann spielt in Lautenthal
Marco Rieck-Assmann veröffentlicht sein zweites Buch. Foto: Privat
Der Musiker und Zauberkünstler Marco Rieck-Assmann hat sein zweites Buch „Herz im Harz“ veröffentlicht. Mit ihm führt eine unverhoffte Erbschaft und Liebesromanze in den Harz.
Lautenthal. Führten Recherche und Romanze Marco Rieck-Assmann in seinem Debüt-Roman „Sommerklang auf Fehmarn“ im Mai vergangenen Jahres auf die beliebte Ostseeinsel, präsentiert der gebürtige Lautenthaler und bekennende Oberharzer nun sein zweites Werk „Herz im Harz“.
Mit ihm führt er seine Leser in den Harz, in seinen Heimatort Lautenthal. Dort lässt er die Protagonistin seiner Geschichte, die in Hamburg lebende Karrierefrau Nina, vollkommen überraschend eine kleine Pension erben. Zunächst überfordert mit dem unverhofften Vermächtnis will sie schnell das kleine Häuschen verkaufen – doch dann entdeckt sie immer mehr die Schönheit der Region und die Liebe zu den dort lebenden Menschen. Zwischen duftenden Kräutern und frischer Waldluft trifft sie auch ihren Jugendfreund Tim wieder. Werden romantische Aufbrüche und chaotische Missverständnisse ihr Leben möglicherweise für immer verändern?
Die Liebe zur Harzer Heimat
Durchaus inspiriert vom Erfolg des Fehmarn-Romans führt Marco Rieck-Assmann seine Leserschar nun bewusst in den Harz, in seine Heimat – und lässt sie regionale Gegebenheiten erleben. „Ich will neugierig machen auf einen Besuch im Harz“, erklärt er im Telefonat mit der Goslarschen Zeitung.
„Sommerklang auf Fehmarn“
Marco Rick-Assmann aus Lautenthal veröffentlicht seinen ersten Roman
Hoch hinauf durch steile Kurven, vorbei an ehemaligen Bergmannshäusern führt er Nina auch an der blauen Holzkirche in Clausthal-Zellerfeld vorbei. Er erklärt lokale Gegebenheiten und kulinarische Besonderheiten wie den Flottkuchen. „In anderen Regionen heißt er Schmandkuchen. Aber Schmand wäre im Oberharz Dreck, Schmiere an den Schuhen. Das gehört ja nicht auf einen Kuchen“, so der Autor.
Im Roman erreicht Nina schließlich die ehemals freie Bergstadt, den Ort ihrer Erbschaft. Vorbei an einem kleinen Theater, am Harzer Schnitzelkönig und der imposanten Paul-Gerhardt-Kirche, findet sie die kleine Pension.
Tricksen bei der Pension
Doch dort, wo dem Autor lokale Gegebenheiten sehr wichtig sind, tricks er in diesem Fall: „Die Pension, wie ich sie beschrieben habe, gibt es so gar nicht. Sie ist ein Konstrukt aus drei realen Häusern: Einer Pension, einem Hotel und dem ehemaligen Forsthaus“, verrät Rieck-Assmann schmunzelnd.
Wunderkammer Lautenthal
Zaubertheater und magische Momente im Harz
Die Inspiration für das Buch war es, den so liebens- und lebenswerten Harz bekannter zu machen. „Hier im Oberharz wissen wir, dass die Straßen kurvig und die Winter lang sind.“ Der Harz sei eine wunderbare Region. Zu Unrecht gäbe es in Lautenthal Leerstand bei Häusern und Pensionen. Wie wäre es, wenn hier jemand eine Pension erbt…? Der Gedanke gab ihm den Impuls zum Schreiben – und verstrickt den Leser in eine herzige Handlung.
Mit „Herz im Harz“ hat Marco Rieck-Assmann erneut leichte Leselektüre geschaffen. „Harz-Krimis und mystische Romane gibt es schon genug auf dem Büchermarkt“, betont er. Dort wollte er nicht mitmischen. Ihm fehlte ein Harzroman mit leichter Romanze.
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Wobei… eine Leiche gibt es dann tatsächlich auch in Rieck-Assmanns herzigen Harz-Roman. Was es damit wohl auf sich hat...
In Wunderkammer erhältlich
Der Roman „Herz im Harz“ (ISBN 978-3-912045-01-7) von Marco Rieck-Assmann umfasst 248 Seiten und ist als Taschenbuch im Wunder-und-Wissen-Verlag erschienen. Es koste 14,50 Euro. Erhältlich ist es im Buchhandel, aber auch im Bergbaumuseum Zellerfeld und im Kleinkunsttheater „Lautenthaler Wunderkammer“.
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