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CDU Goslar

GZ Plus IconKurmittelhaus soll zum Erlebnis- und Begegnungsort werden

Zu sehen ist der Eingang zum Kurhaus.

Die Goslarer CDU fordert ein Zukunftkonzept für Kur- und Kurmittelhaus. Foto: Epping (Archiv)

Die CDU in Goslar und Hahnenklee will das Kurmittelhaus zum modernen Familien- und Erlebnisort umbauen. Ab 2027 sollen die Pläne umgesetzt werden.

Montag, 10.11.2025, 09:00 Uhr

Hahnenklee. Die CDU-Fraktionen in Goslarer Stadt- und Hahnenkleer Ortsrat setzen sich dafür ein, dass Kur- und Kurmittelhaus „endlich konsequent und zukunftsorientiert“ weiterentwickelt werden. „Sowohl im Sinne der Bürgerinnen und Bürger als auch zur Stärkung des Tourismusstandorts Hahnenklee“, ergänzen die jeweiligen Fraktionsspitzen Norbert Schecke und Dr. Petra Haumann.

Das Kurmittelhaus sollte künftig als multifunktionaler Erlebnis- und Begegnungsort für Familien und Kinder ausgestaltet werden. Die bisherigen Überlegungen der Hahnenkleer Tourismus Gesellschaft (HTG) sehen eine Ergänzung des Boulderangebots um verschiedene interaktive und kreative Elemente vor, darunter ein Indoor-Abenteuerspielplatz mit Wasserspiel oder multimediale Spiele für unterschiedliche Altersgruppen. Die leerstehenden Flächen im Erdgeschoss böten hierfür „ideale Voraussetzungen in zentraler Lage“. „Diese Expertise und Gedanken sollten als Grundlage für eine gute Gesamtkonzeption dienen.“, so Schecke. „Parallel dazu soll die bisherige Planung für das Kurhaus fortgeführt werden“, fordert die Hahnenkleer CDU-Ortsratsvorsitzende Dr. Petra Haumann. Neben Gastronomie und einem modernen Veranstaltungssaal seien ein Sportraum im Zwischengeschoss, Büronutzung durch die HTG oder alternative langfristige Nutzungen sowie Co-Working-Spaces denkbar, die auch für Touristen ein Angebot darstellen könnten. Auch die Gestaltung eines Konzertgartens mit Wasserspiel solle Bestandteil der Planungen bleiben. Ein ursprünglich im Kellergeschoss vorgesehener Jugendraum könnte alternativ im Kurmittelhaus untergebracht werden, wo bessere räumliche Bedingungen bestünden.

Ab dem Haushaltsjahr 2027 stehen durch den Wegfall bestehender Zuschüsse und Abschreibungen jährlich rund 308.000 Euro mehr zur Verfügung. Diese Mittel sollen gezielt für die Umsetzung der genannten Maßnahmen verwendet werden. „Die CDU fordert, dass die Verwaltung gemeinsam mit der HTG eine überarbeitete Konzeption erarbeitet, die als Grundlage für die strategische Mittelverwendung dient“, macht CDU-Mann Schecke deutlich und gibt auch eine Zeitplanung vor: „Eine modulare Umsetzung ab 2027 erscheint realistisch, beginnend mit einer Machbarkeitsprüfung und Konzeptentwicklung im Jahr 2026.“ Die CDU spricht sich zudem für eine Prüfung der Betriebsstruktur aus, bei der die HTG als Betreiber der Einrichtungen fungieren kann. red

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