Hier hilft das GZ-Glücksschweinchengeld im Nordharz
Viel Glück und Geldsegen sollen die GZ-Glücksschweinchen 2026 bescheren. Foto: Sowa
Am Silvestertag lockt der Verkauf der beliebten GZ-Glücksscheinchen. Welche Gruppen und Vereine im Nordharz werden in diesem Jahr mit dem Verkaufserlös bedacht?
Liebenburg/Schladen-Werla. Die rosa GZ-Glücksschweinchen, die viele gerne als Glücksbringer tragen, werden am Silvestertag auch in vielen, zum Nordharz gehörenden Ortschaften verkauft. Das Mindestgebot pro Schweinchen beträgt 1,50 Euro – und diese Summe, oder gerne deutlich mehr, sollte es den Käufern des grunzenden Glückstieres Wert sein, denn gleich mehrere Gruppen, Vereine und Organisatoren aus den Gemeinden Liebenburg und Schladen-Werla werden mit dem Verkaufsgewinn bedacht.
Schroederstollen als ehrgeiziges Projekt
Allen voran können sich die Aktiven des Fördervereins Arbeitsgemeinschaft Schroederstollen über einen Geldsegen freuen. Seit 2006 sind die vom Bergbau begeisterten Eheleute Astrid und Stefan Dützer mit einer Handvoll Unterstützer aktiv, den ehemaligen Förderstollen der Grube Georg-Friedrich bei Klein Döhren zu einem Besucherstollen auszubauen.

Ein ehrgeiziges Projekt. Astrid und Stefan Dützer bauen den ehemaligen Förderstollen der Grube Georg Friedrich zu einem Besucherstollen um. Foto: Leifeld
Ein durchaus ehrgeiziges Projekt, das durch Willenskraft und unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten in seiner fast 20-jährigen Bautätigkeit bereits beachtliche Fortschritte und inzwischen auch kleinere Veranstaltungen vorweisen kann. Derzeit schreiten die Gleisbauarbeiten voran. Eine nicht minder mühsame Arbeit. Knapp 100 Meter Gleis wurden in den vergangene Monaten im ehemaligen Förderstollen bereits verlegt. Ein größeres Stollenfest stellt das Inhaber-Ehepaar mit seinem Team für 2027 in Aussicht.
Outdoor-KidsClub in Upen
Auch der Outdoor-Kids-Club in Upen soll mit einer Summe aus dem Glücksschweinchen-Verkauf bedacht werden. Vor fast 40 Jahren wurde der KidsClub als Privatinitiative unter den Fittichen von Hans W. und Dorothea Schünemann gegründet. Kinder und gemeinsame Unternehmungen bildeten seither immer den Mittelpunkt für viele fröhliche Treffen auf dem Bauernhof-ähnlichen Grundstück im Beeke, das Platz für so viele Unternehmungen bietet. Später führten Katharina und Johannes Kleiner, Tochter und Schwiegersohn, den KidsClub in zweiter Generation fort.

Der Outdoor-KidsClub zeigt sich immer aktiv. Zur 900-Jahre-Feier in Upen organisierte das Team im Sommer eine Dorfrallye für Kinder und Erwachsene. Foto: Leifeld (Archiv)
Im vergangenen Jahr übernahmen Jan-Philipp und Lisa Kleiner, wiederum Sohn und Schwiegertochter, das Geschehen in der nunmehr dritten Generation und wandelten ihn zum Outdoor KidsClub. Pädagogisches Ziel ist es weiterhin, die Natur zu erleben und gemeinsame Unternehmungen. Und da mauserte sich die Gruppe unter dem Dach der Landeskirche: Neben dem Samstag-Treffpunkt für Kleinkinder entstand eine Freitagnachmittag-Gruppe für Grundschulkinder. „Insgesamt kommen 30 Kinder zu uns“, freut sich Johannes Kleiner über die Nachfrage. Mit Bastelangeboten zum Weihnachtsmarkt und einer Dorfrallye steuert der Outdoor-KidsClub zudem Ideen und Unternehmungen zum Upener Dorfleben bei.
Liebenburger Heimatpfleger in einem Topf
Bedacht wird auch der neu gegründete Förderverein der Heimatpflege Liebenburg, der die Unternehmungen aller Ortsheimatpfleger in der Gemeinde Liebenburg verbindet.

Der Liebenburger Gemeindeheimatpfleger Arnold Kipke liegt das Museumswesen am Herzen. Foto: Leifeld (Archiv)
„Aus einem gemeinsamen Topf können wir kleiner Anschaffungen finanzieren. Auch die Annahme von Spendengeldern ist uns nun als eingetragener Verein möglich“, erklärt der Liebenburger Gemeindeheimatpfleger Arnold Kipke. Als nächste Projekte soll die Upener Chronik zum 900. Festjahr fortgeschrieben werden und das Heimatmuseum Döhren soll im Zuge einer lang ersehnten Umbaumaßnahme ein neues Regal bekommen.
Feuerwehrnachwuchs in Schladen-Werla
Im Bereich der Gemeinde Schladen-Werla sollen alle fünf Kinder- und Jugendfeuerwehren mit dem Geld aus dem Glücksschweinchen-Verkauf unterstützt werden. Retten, löschen, bergen, schützen – das sind die Aufgaben jeder Feuerwehr und die Nachwuchswerbung und Ausbildung der wichtigste Pfeiler für die Zukunft jeder Feuerwehr.

In der Gemeinde Schladen-Werla werden die Kinder- und Jugendfeuerwehren bedacht. Hier ist die Kinderfeuerwehr Gielde unterwegs. Foto: Hohaus (Archiv)
Und da zeigen sich die Feuerwehren in der Gemeinde Schladen-Werla gut aufgestellt, betonte Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski voller Freude und Dankbarkeit für alle Kinder- und Jugendwarte und alle weiteren Unterstützer dieser wichtigen Aufgabe.
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