Winterdienst: Stadt Goslar reagiert auf Feedback
Der Winterdienst hatte im vergangenen Winter jede Menge zu tun. Foto: Epping
Nach einer Umfrage in der Goslar-App zum Winterdienst will die Stadt nun auf das Feedback der 460 Teilnehmer reagieren. Was aktuell geplant ist.
Goslar. Die Stadt Goslar hat im Rahmen einer Bürgerumfrage mit 460 Beteiligten zum Winterdienst in der Goslar-App wichtige Erkenntnisse zum Informationsstand und zur Zufriedenheit der Einwohner gewonnen.
Die Ergebnisse zeigen, dass viele Bürger sich nicht ausreichend über den Winterdienst informiert fühlen – insbesondere über Zuständigkeiten und private Räum- und Streupflichten. Rund 66 Prozent der Teilnehmer gaben an, sich nicht ausreichend oder gar nicht informiert zu fühlen. Insbesondere bei Detailfragen, etwa zur Priorisierung von Straßen oder zu den konkreten Pflichten von Grundstückseigeigentümern, bestehen Unsicherheiten.
Regelungen transparenter und verständlicher darstellen
Rund 65 Prozent der Teilnehmer bewerteten de Winterdienst auf Hauptverkehrsstraßen mit „gut“ oder „sehr gut“. Auf den Nebenstraßen finden rund 40 Prozent den Winterdienst „mangelhaft“ oder schlechter.
Daher sollen nun sowohl die Straßenreinigungssatzung als auch die Straßenreinigungsverordnung der Stadt überarbeitet werden. Die neuen Versionen sollen die Regelungen zum Winterdienst verständlicher und transparenter darstellen. „Die Umfrage zeigt uns sehr deutlich, dass wir unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben deutlicher darlegen müssen, wer wann wofür zuständig ist. Genau hier setzen wir an“, so Thomas Schmidt, Fachdienstleiter Bauverwaltung der Stadt Goslar.
Ansporn für den Betriebshof
Sebastian Heim, Leiter des Betriebshofs, und sein Team freuen sich über diese Anerkennung ihrer Arbeit – vor allem auf den Hauptverkehrsstraßen. Gleichzeitig wird deutlich, dass beim Winterdienst auf Nebenstraßen weiterhin Verbesserungsbedarf gesehen wird. Der Betriebshof versteht die Ergebnisse – vor allem auf Nebenstraßen – als Ansporn, die Situation weiter zu optimieren. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Winterdienst jährlich unter wechselnden Witterungsbedingungen organisiert wird und einem dauerhaften Anpassungsprozess unterliegt. Ein Dialog ist hier ausdrücklich gewünscht. red
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