Stadt plant Sanierung der Westeröder Fasanenstraße
Die Fasanenstraße in Westerode hat eine Sanierung sichtlich nötig. Das möchte die Stadt nun in Angriff nehmen. Foto: Exner
Die Stadt Bad Harzburg möchte die sanierungsbedürftige Fasanenstraße im Ortsteil Westerode erneuern lassen. Dauern würde das in etwa ein Jahr. Im Bauausschuss hat die beauftragte Planungsgesellschaft jetzt ihre Ideen für den Ausbau vorgestellt.
Westerode. Selbst für den Laien reicht ein Blick, um zu sehen, dass die Fasanenstraße in Westerode dringend eine Sanierung nötig hat. Die Stadt Bad Harzburg möchte das nun in Angriff nehmen, in diesem Zusammenhang auch gleich die Schmutz- und Regenwasserleitungen sowie die Hausanschlüsse erneuern lassen und den Straßenzug optisch aufwerten. Sören Teuber, Geschäftsführer der Conterra Planungsgesellschaft, stellte die Ideen seiner Firma diesbezüglich jetzt während der Sitzung des Bauausschusses vor.
Etwa ein Jahr Bauzeit
Genutzt werde die Straße hauptsächlich von Anliegern und landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Das Verkehrsaufkommen sei vergleichsweise gering, weshalb es nach dem Ausbau nur einen Gehweg geben solle, und zwar auf der nördlichen Seite der Straße. Er soll eine Breite von 2,50 Metern haben. Für die Fahrbahn hingegen ist eine Breite von 6,50 Metern vorgesehen, und damit etwas mehr als üblich, damit die Straße auch weiterhin problemlos landwirtschaftlich genutzt werden kann.
Die bisherige Schotterfläche auf der Südseite der Straße soll befestigt werden, so die Vorstellung Teubers. Dort sollen weiterhin Pkw-Stellplätze zu finden sein, künftig aber ergänzt durch Grünflächen und Bäume. Im Brückenbereich, dort, wo die Fasanenstraße in Richtung Krodoland abknickt, müsse die Straße nach Norden hin um gut einen Meter verbreitert werden, so Teuber. Dahinter solle sie wieder verengt werden. Nach ersten Schätzungen rechne man für das Vorhaben mit Gesamtkosten von rund 1,5 Millionen Euro – davon 809.000 Euro für die Straße sowie 691.000 Euro für den Kanalbau – und einer Bauzeit von gut einem Jahr.
Unter Vollsperrung
Begonnen werden könne mit den Arbeiten entweder 2025 oder 2026, ergänzte während der Sitzung Frank Woick von der Tiefbauabteilung der Stadt. Die entsprechenden Kosten sollen im kommenden Doppelhaushalt eingeplant werden. Gebaut werden müsse unter Vollsperrung. Die Zufahrt zum Neubaugebiet rund um den Nicolairing müsse dann also über die Kirchstraße erfolgen, die Zufahrt zum Krodoland und der dortigen Gastronomie aus Richtung Bettingerode im Osten. Weil jedoch auch der Abzweig zum Krodoland von der Sanierung betroffen sein wird, solle nach Möglichkeit eine provisorische Überfahrt übers Feld geschaffen werden, so die Überlegung Woicks.
Von Seite der Ausschussmitglieder kam der Vorschlag, gegebenenfalls auch die Lange Allee als Umleitungsstrecke einzubeziehen. Sie verbindet die L 501 am Ortsausgang Bad Harzburgs in Richtung Eckertal, unweit des Wolfstein-Areals, mit der Fasanenstraße im Norden. Dabei handelt es sich allerdings um keine öffentliche Straße mehr.