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Kultur

Premieren und Stars? Wichtiges über das Filmfest Oldenburg

Beim Internationalen Filmfest Oldenburg werden 48 Produktionen gezeigt - in Kinos, Theatern, einem Kulturzentrum und im Autokino.

Beim Internationalen Filmfest Oldenburg werden 48 Produktionen gezeigt - in Kinos, Theatern, einem Kulturzentrum und im Autokino. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Filme aus 17 Ländern, 14 Weltpremieren und besondere Gäste: Mehrere Tage lang wird Oldenburg zum Treffpunkt für unabhängiges Kino und internationale Filmschaffende.

Von dpa 16.09.2026, 06:10 Uhr

Oldenburg. Filmschaffende aus dem In- und Ausland sowie zahlreiche Film-Fans werden in Oldenburg erwartet. Bis Sonntag sind dort zahlreiche Produktionen aus dem Bereich Independent Film zu sehen. Wichtige Fakten zum 33. Internationalen Filmfest Oldenburg:

Was erwartet die Besucherinnen und Besucher? 

Im Rahmen des Festivals werden 48 Produktionen gezeigt. Darunter sind 35 Lang- und 13 Kurzfilme. Zu sehen sind sie in verschiedenen Kinos, in Theatern, einem Kulturzentrum und im Autokino auf dem Pferdemarkt. Insgesamt gibt es sechs Spielorte, wie die Veranstalter mitteilten.

Wie viele Premieren werden gefeiert?

Auf dem Programm stehen 14 Weltpremieren und 18 Deutschlandpremieren.

Kommen Stars zum Filmfest Oldenburg?

Da sich um ein Festival mit einem Schwerpunkt auf dem unabhängigen, internationalen Kino, also auf Filme jenseits des Mainstreams handelt, kommen in der Regel keine Hollywood-Stars. Erwartet werden aber zahlreiche international bekannte Künstlerinnen und Künstler. Zu den Ehrengästen gehört die Stuntfrau und Schauspielerin Zoë Bell aus Neuseeland, die im Film „Kill Bill“ Uma Thurman in harten Actionszenen doubelte und später die Grenze zwischen Stunt und Schauspiel verschob. Im Film „Death Proof“ von Regisseur Quentin Tarantino spielte sie eine Hauptrolle. 

Erwartet werden zudem der US-Dramatiker Neil LaBute, der portugiesische Filmregisseur Edgar Pêra mit seinem Film „Asphalt Guerrilla“ und der US-Regisseur und Schauspieler Michael Polish („Kill Me Now“). Angekündigt sind auch die französisch-amerikanische Filmemacherin Marjorie Conrad („The Joyless Economy“) und der Schauspieler Oliver Korittke („Superbuhei“). Sabrina Amali, die in der ARD-Serie „Die Notärztin“ zu sehen ist, gehört in diesem Jahr zur Kurzfilmjury. 

Woher kommen die Filme?

Die Produktionen stammen aus 17 Ländern: Deutschland, USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Polen, Bulgarien, Finnland, Mongolei, Mexiko, Japan, China, Kosovo und Nordmazedonien.

Was sind die Highlights in diesem Jahr?

Zu den Höhepunkten zählt das Tribute für Zoë Bell. „Viel zu lange Zeit galt Stuntarbeit als die unsichtbare Kunst des Kinos - unverzichtbar, aber unsichtbar“, schreiben die Veranstalter und verweisen darauf, dass Zoë Bell mit diesem Muster brach. „Über drei Jahrzehnte hinweg verwandelte sie die Tätigkeit des Doubles in eine eigenständige künstlerische Leistung; sie entwickelte sich zu einer der prägendsten physischen Erscheinungen des modernen Genre-Kinos und wurde dabei selbst zum Star.“ Zoë Bell wird demnach ihre Filme auf dem Festival präsentieren. 

Auch die Retrospektive zu Neil LaBute inklusive der Weltpremiere seines neusten Films „Murderous“ gehört demnach zu den Highlights - genauso wie zahlreiche andere Premieren.

Während des Internationalen Filmfestes Oldenburg können Interessierte an verschiedenen Orten Filme sehen - auch im Staatstheater.

Während des Internationalen Filmfestes Oldenburg können Interessierte an verschiedenen Orten Filme sehen - auch im Staatstheater. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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