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Fußball und Politik

Infantino: US-Präsident Trump wird WM-Pokal überreichen

FIFA-Präsident Infantino (r.) lobt US-Präsident Trump bei der WM-Auslosung. (Archivbild)

FIFA-Präsident Infantino (r.) lobt US-Präsident Trump bei der WM-Auslosung. (Archivbild) Foto: Chris Carlson/AP/dpa

US-Präsident Trump wird bei der Fußball-WM im Sommer den Sieger mit der Trophäe ehren. Das kündigt FIFA-Boss Infantino an. Staatschefs spielten bei der großen Zeremonie schon oft eine Rolle.

Von dpa Donnerstag, 22.01.2026, 14:40 Uhr

Davos. US-Präsident Donald Trump wird dem künftigen Fußball-Weltmeister nach dem Finale den goldenen Siegerpokal überreichen. Das kündigte FIFA-Chef Gianni Infantino bei einer Podiumsdiskussion zur Fußball-WM beim Weltwirtschaftsforum in Davos an. 

Er selbst und der Präsident des Co-Gastgebers würden die Siegerehrung am 19. Juli im Finalstadion von East Rutherford nahe New York vornehmen, sagte Infantino, ohne Trump namentlich zu erwähnen. Inwiefern die Staats- und Regierungschefs der beiden anderen WM-Gastgeber aus Mexiko und Kanada, Claudia Sheinbaum und Mark Carney, in die Zeremonie involviert sein werden, blieb offen.

Enge Bindung von Infantino mit Trump

Trump und Infantino pflegen seit Monaten enge Beziehungen. Bei der Auslosung der WM-Gruppen in Washington im Dezember hatte Trump den FIFA-Friedenspreis erhalten. Dies hatte international für deutliche Kritik gesorgt. 

FIFA-Chef Infantino (l.) und US-Präsident Trump bei der Siegerehrung der Club-WM (Archivbild)

FIFA-Chef Infantino (l.) und US-Präsident Trump bei der Siegerehrung der Club-WM (Archivbild) Foto: Sven Hoppe/dpa

Bei der Club-WM im Sommer 2025 hatten Infantino und Trump gemeinsam das Siegerteam des FC Chelsea geehrt. Anschließend hatte der US-Präsident für Verwunderung gesorgt, weil er entgegen der Tradition für das Siegerfoto mit den Fußballern auf dem Podium stehen blieb. Infantino wies ihm freundlich aber bestimmt den Weg von der Bühne. 

Bei der Siegerehrung 2018 steht Gianni Infantino (l.) neben Russlands Präsident Wladimir Putin im Regen. (Archivbild)

Bei der Siegerehrung 2018 steht Gianni Infantino (l.) neben Russlands Präsident Wladimir Putin im Regen. (Archivbild) Foto: Matthias Schrader/AP/dpa

Bei Fußball-Weltmeisterschaften ist die Teilnahme der Staatschefs an der Siegerehrung Tradition. 2022 war der Emir von Katar involviert. Argentiniens Superstar Lionel Messi bekam eine landestypische Tracht umgehängt. 

2018 war Russlands Präsident Wladimir Putin beteiligt. Dass dieser im Gegensatz zu Infantino im strömenden Moskauer Regen bei der Kür der französischen Weltmeister einen Regenschirm als Schutz bekam, sorgte vielfach für belustigte oder ironische Kommentare.

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